


























Mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 verspricht Apple auch ein „neues Erlebnis“ bei seiner Karten-App Apple Maps. Das Angebot wird im Hinblick auf die Bedienung optimiert, ähnlich wie Apple auch grundsätzlich an seinen Betriebssystemen nach der Liquid-Glass-Umstellung im Vorjahr gearbeitet hat. Hinzu kommen mehrere neue Funktionen, die es so in der Karten-App noch nicht gab.
Die wohl sehenswerteste Neuerung in Apple Maps sind Verbesserungen beim sogenannten Flyover-Modus. Den Modus gibt es schon seit Jahren und erlaubt es, in rund 350 Städten der Welt 3D-Darstellungen von Gebäuden aufzurufen. Apple hat die Aufnahmen nun laut eigenen Angaben mit KI kombiniert, um schärfere Bilder zu liefern, was „noch detailreichere Visuals“ ermögliche. Apple scheint die verbesserten Bilder derzeit schrittweise auszurollen, manche Nutzer der ersten Developer-Beta sehen schon welche, manche nicht. Details sollen so besser sichtbar werden, etwa Lichtreflexionen von Gebäuden oder Bäume.
Zunächst nur in den USA verfügbar ist eine weitere neue Funktion: die sogenannten Local Lists. Diese umfassen kuratierte Ortssammlungen mit aktuellen Informationen zu trendigen Restaurants, Museen oder Kinderveranstaltungen. Die dafür genutzten User-Daten sollen privatsphärefreundlich erfasst werden, betont der Konzern. Neben den Local Lists wurden auch die vorgeschlagenen Orte verbessert. Diese tauchen im Rahmen der Suche auf, die Apple demnächst auch mit Reklame ausstatten will. Statt nur maximal zwei Orten kann man mittels Swipe-Geste nun weitere anzeigen lassen.
Die sogenannten besuchten Orte in Apple Maps, die es aus Regulierungsgründen nach wie vor nicht innerhalb der EU gibt, sollen in iOS 27 genauer geworden sein. Apple erfasst damit auf Wunsch Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Geschäfte und andere Orte, die man besucht hat – was etwa nach einer Städtereise nützlich sein kann. Bislang funktionierte das Feature in manchen Regionen jedoch nur suboptimal – manche Orte wurden falsch zugeordnet, andere „vergessen“.
Optisch hat Apple an Apple Maps ebenfalls geschraubt und einige störende Transparenzeffekte korrigiert. Auch das App-Icon ist neu. Auf der Apple Watch landet die Markierung des geparkten Autos im Smart Stack, Offline-Karten auf allen Systemen sollen schneller Updates bekommen und man kann Routen laut Apple mit natürlicher Sprache suchen. Die neue Version von Apple Maps erscheint zusammen mit den neuen Betriebssystemen im kommenden Herbst. Ab Juli soll es eine Public Beta geben. An der neuen Darstellungsweise von Orten in Apple Maps auf dem Mac, die einige Nutzer als unübersichtlich kritisieren, hat sich mit macOS 27 bislang nichts verändert.
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(bsc)
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