Park Chan-wook treibt das neoliberale Mantra „There is no alternative“ bis zum Mord auf die Spitze. Und doch gibt es sie, wie unser Test zeigt.
(Bild: CJ ENM)
Lesezeit: 15 Min.
Im Zeitalter von KI und Rationalisierung erlebt ein alter politischer Glaubenssatz seine Renaissance: Es gebe keine Alternative. Mit diesem Mantra rechtfertigte Margaret Thatcher in den 1980er Jahren ihre Kahlschlagpolitik, die zu Privatisierungen, Sozialabbau und Massenentlassungen führte.
Doch was passiert, wenn die Betroffenen mit derselben Rücksichtslosigkeit handeln wie die Unternehmen, die sie aussortieren? Dieser Frage ging der griechisch-französische Regisseur Costa-Gavras bereits 2005 in seinem Film „Die Axt“ nach. Darin beschließt ein arbeitsloser Manager, seine Konkurrenten auf dem Stellenmarkt zu ermorden. Schließlich habe auch er keine andere Wahl.
Mit dem just erschienenen No Other Choice verlegt der koreanische Regisseur Park Chan-wook den Stoff in eine von KI-Rationalisierung geprägte Gegenwart. Bevor wir in diesem Test die technischen Unterschiede zwischen der UltraHD Blu-ray Disc (UHD), Blu-ray Disc und Stream ab Seite 3 genauer untersuchen, klären wir, warum dieses Drama des international immer bedeutender werdenden koreanischen Kinos von Kritikern so hoch gelobt wurde. Spoiler: Das Mediabook für 35 Euro ist für Heimkinofans keinesfalls alternativlos.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Ist Mord alternativlos? No Other Choice im 4K-Test von UHD und Stream". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.






















