






















Ubisoft schließt seine Entwicklungsstudios im kanadischen Winnipeg und im serbischen Belgrad und baut sein Studio in Barcelona um. Bis zu 380 Stellen könnten dabei wegfallen, berichtet der Branchen-Newsletter The Game Business.
Wie viele Stellen am Ende tatsächlich entfallen, stehe noch nicht fest. Ubisoft Barcelona bleibt geöffnet und soll sich künftig ausschließlich auf „Rainbow Six Siege“ konzentrieren, berichtet The Game Business. Bei der Barcelona-Belegschaft sollen laut einem Bericht von Insider Gaming 51 Personen gehen.
Ubisoft Winnipeg eröffnete 2018 als Technik- und Co-Entwicklungsstudio. Der Standort arbeitete an den hauseigenen Engines Anvil und Snowdrop und unterstützte Spiele wie „Assassin's Creed Valhalla“, „Far Cry 6“ und „Rainbow Six Siege“. Zuletzt war das Team an „Rainbow Six Mobile“ beteiligt.
Ubisoft Belgrade bestand seit 2016 und arbeitete an einer Reihe großer Marken mit. Dazu zählen „Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands“, „The Crew 2“, „Steep“, „Assassin's Creed Mirage“ und „Skull and Bones“.
Die Schließungen sind Teil von Ubisofts weltweitem Sparprogramm. Der Publisher will seine Fixkosten senken. Es ist nicht die erste Entlassungsrunde 2026: Im Januar schloss Ubisoft die Studios in Stockholm und Halifax und kündigte den Abbau von 200 Stellen in Paris an. Im März stellte der Publisher die Spieleentwicklung bei Red Storm Entertainment ein. Über das vergangene Jahr hatte Ubisoft seine Belegschaft bereits um 1500 Personen verkleinert.
Hinter dem Umbau steht eine größere Neuaufstellung in sogenannten Kreativhäusern. Die wichtigsten Marken „Assassin's Creed“, „Far Cry“ und „Rainbow Six“ bündelt Ubisoft seit Oktober in der Tochterfirma Vantage Studios, an der sich der chinesische Tech-Konzern Tencent mit 1,16 Milliarden Euro beteiligt hat.
(dahe)
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