























Dies ist der zweite und letzte Teil unserer Serie zu Festivalfotografie. Hier finden Sie Teil Eins mit Tipps zu Planung, Ausrüstung und den speziellen Bedingungen solcher Events.
Stehen Sie im Fotograben direkt vor der Bühne, zählt Souveränität im Umgang mit Kamera und Licht: Nebelmaschinen, unberechenbare Scheinwerfer und plötzliche Feuer-Effekte fordern Fotografen alles ab. Wer hier gute Bilder machen will, muss seine Ausrüstung blind beherrschen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Kameraeinstellungen Ihnen helfen und alles, was Sie sonst noch wissen oder beachten sollten.
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Nico Ernst
)Nico Ernst fotografiert seit 30 Jahren Konzerte und Festivals. Als DJ, ehemals Konzertveranstalter und Musikjournalist kennt er Bühnen von beiden Seiten. Im Sommer ist er überall zu finden, wo es laute Gitarren, schwarze Klamotten und widrige Arbeitsbedingungen gibt. Er betreibt den Metal-Podcast „Gestüt & Geranien“.
Bevor Sie zu einem Live-Act gehen, der auf einem Festival spielt, sollten Fotografen sich möglichst gut mit der Show vertraut machen. Denn die wichtigste Regel dort, wie auch bei der Konzertfotografie generell, lautet: 15 Minuten oder drei Songs – je nachdem, was eher eintritt. Doch so viel Zeit bleibt nicht immer – manchmal scheuchen die Pressebetreuer die Fotografen schon nach zehn Minuten aus dem Fotograben. Diskutieren bringt hier nichts, allein schon, weil dank Gehörschutz und der Lautsprecher direkt vor den Beteiligten niemand ein Wort versteht. Die Graben-Crew hat durch Gesten schlicht immer recht.
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