Das Linzer Deep-Tech-Startup Celantur hat mit dem Markteintritt in Australien einen globalen Meilenstein erreicht. Die KI-gestützte Anonymisierungstechnologie des Jungunternehmens läuft nun auf allen sechs bewohnten Kontinenten im aktiven Einsatz. Das achtköpfige Team aus Oberösterreich positioniert sich damit als globaler Standard für datenschutzkonforme Verarbeitung visueller Daten. Für die Entwicklung von Physical AI wird diese Technologie unverzichtbar.
Celantur macht Bilddaten DSGVO-konform
Die Technologie von Celantur verpixelt vollautomatisch Gesichter, Kennzeichen, Personen und Fahrzeuge auf Millionen Bildern täglich. Damit adressiert das Startup ein fundamentales Problem: Unternehmen benötigen reale Bilddaten, um KI-Systeme für autonome Fahrzeuge, digitale Zwillinge und Robotik zu trainieren. Gleichzeitig fordern DSGVO und der kommende EU AI Act strikten Schutz personenbezogener Daten. Celantur liefert die technische Lösung, die beide Anforderungen vereint.
Ohne langwierige Anpassungen lässt sich die KI-Infrastruktur auf unterschiedliche regionale Rechtsprechungen anwenden. Dadurch war es möglich, weltweit zu skalieren. Zu den Kunden zählen bereits Daimler Truck, Huawei, STRABAG und die Stadt Detroit.
„Kritische Infrastruktur für die Zukunft der Physical AI“
Celantur versteht sich längst nicht mehr als simples Software-Tool. Das Startup bietet nach eigenen Angaben eine kritische Infrastruktur für das Zeitalter der Physical AI. Dabei handelt es sich um jene KI-Systeme, die in der realen Welt mit Kamerasystemen an Fahrzeugen, Robotern und Smart-City-Infrastrukturen operieren. Diese Systeme benötigen gigantische Datenmengen für ihr Training, die Celantur rechtssicher nutzbar macht.
„Dass unsere Technologie nun auf sechs Kontinenten aktiv genutzt wird, ist der beste Beweis für die Skalierbarkeit unserer KI-Modelle“, sagt Alexander Petkov, CEO von Celantur. „Wir liefern die unsichtbare und kritische Infrastruktur für die Zukunft der Physical AI. Wir ermöglichen es Technologie-Unternehmen, die KI von morgen zu bauen, ohne das Grundrecht auf Privatsphäre zu verletzen.“
Mit der globalen Präsenz etabliert sich Celantur als technologisches Bindeglied zwischen KI-Entwicklung und Datenschutz. Die Software macht Datennutzung gesellschaftlich akzeptabel und rechtlich unangreifbar. Damit lassen sich autonome Fahrzeuge, digitale Zwillinge und intelligente Robotik vom Labor in die Realität überführen.
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