惯性聚合 高效追踪和阅读你感兴趣的博客、新闻、科技资讯
阅读原文 在惯性聚合中打开

推荐订阅源

aimingoo的专栏
aimingoo的专栏
TaoSecurity Blog
TaoSecurity Blog
P
Palo Alto Networks Blog
S
Securelist
C
CXSECURITY Database RSS Feed - CXSecurity.com
Cisco Talos Blog
Cisco Talos Blog
WordPress大学
WordPress大学
S
Schneier on Security
奇客Solidot–传递最新科技情报
奇客Solidot–传递最新科技情报
AWS News Blog
AWS News Blog
酷 壳 – CoolShell
酷 壳 – CoolShell
OSCHINA 社区最新新闻
OSCHINA 社区最新新闻
P
Privacy International News Feed
Security Latest
Security Latest
NISL@THU
NISL@THU
Cyberwarzone
Cyberwarzone
I
Intezer
Hugging Face - Blog
Hugging Face - Blog
Threat Intelligence Blog | Flashpoint
Threat Intelligence Blog | Flashpoint
P
Privacy & Cybersecurity Law Blog
博客园_首页
Know Your Adversary
Know Your Adversary
K
KPMG report finds enterprise disconnect between AI and its ROI | CIO
人人都是产品经理
人人都是产品经理
Y
Y Combinator Blog
博客园 - Franky
月光博客
月光博客
GbyAI
GbyAI
G
Google Developers Blog
V2EX - 技术
V2EX - 技术
W
WeLiveSecurity
Google Online Security Blog
Google Online Security Blog
S
Security Affairs
K
Kaspersky official blog
Apple Machine Learning Research
Apple Machine Learning Research
美团技术团队
T
Troy Hunt's Blog
阮一峰的网络日志
阮一峰的网络日志
大猫的无限游戏
大猫的无限游戏
The GitHub Blog
The GitHub Blog
T
Threat Research - Cisco Blogs
Exploit-DB.com RSS Feed
Exploit-DB.com RSS Feed
博客园 - 司徒正美
Cloudbric
Cloudbric
Blog — PlanetScale
Blog — PlanetScale
博客园 - 叶小钗
U
Unit 42
H
Hackread – Cybersecurity News, Data Breaches, AI and More
C
Check Point Blog
G
GRAHAM CLULEY

inside digital

Amazon verkauft Saugroboter mit Premium-Wischfunktion für unter 500 Euro China setzt auf Lasershows über der Autobahn – auch in Deutschland eine Option? Bürostuhl: Warum du auf Modelle mit Spezialfunktionen wie diesen setzen solltest "Alter Schwede, kann der mähen": Husqvarna Automower 308V im Test Mähroboter-Testsieger im Preissturz: So günstig gab es den besten Mähroboter noch nie Die Reform ist richtig, nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Für den Notfall & unterwegs: Tragbare Powerstation mit 50 Prozent Rabatt Lidl verkauft Produkt unter 70 Euro, das gegen Hitze hilft 300 Masten gebaut, trotzdem kein besseres Internet im Zug. Woran es hakt – und wann sich das ändert. Ab Juli drohen Autofahrern Bußgelder bis 30.000 Euro – fünf neue Verkehrsregeln Spusu startet in Deutschland: Neue 5G-Tarife ab 4,90 Euro Wer diesen Sommer verreist, sollte sein Haus hiermit ausstatten Zum Nachmachen: Die Zettel-Methode, die gerade das Internet begeistert 50 Mbit/s per Glasfaser: Warum der kleine Tarif wichtig wird Heimkino von Samsung: 65-Zoll-TV bei Amazon für 400 Euro MediaMarkt verkauft Samsung-Smartphone für unter 100 Euro Über 120 Euro Ersparnis im Jahr: Zwei Streaming-Abos für 7 Euro Jederzeit kündbar: Amazon Prime Abo für nur 99 Cent Kein TV? So kannst du die WM 2026 trotzdem live sehen! Ausprobiert: Siri ist endlich nützlich, doch ein großes Problem bleibt Der teuerste Spieler der WM bist du Opfer Sparkassen-Kunde: Jahrzehntelang freundlich abgezockt Ab nächster Woche (18.6.) bei Aldi: Dieses Produkt sollte jeder zu Hause haben Trimmen bis auf 1 Zentimeter an Kanten: Diese Mähroboter sorgen für einen ordentlichen Rasen Ab Juli treten 5 neue Regeln für Autofahrer in Kraft – darunter ein Bußgeld von 30.000 Euro Bei Amazon: Poolroboter kostet nur noch 139,38 Euro Vom Haus in den Garten: Was bei Roborocks Mähroboter-Debüt deutlich wurde Die Reform ist richtig – nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Neuer Hype-Alarm: Ninja Kaffeemaschine mit speziellen Milchaufschäumprogrammen Jahre dagegen gewehrt: Warum ich jetzt doch auf smarte Lampen umgestiegen bin Mobilfunker greifen nach wichtigen TV-Frequenzen: Was das für dich bedeutet Keine Chance gegen chinesische Mähroboter: Stiga A 6v im Test MediaMarkt verkauft JBL Partybox 310 für 333 Euro: Bestseller war nie günstiger Für den Sommerurlaub: Fünf Must-haves, die auf keiner Reise fehlen dürfen Reise ins Ausland? Diesen Trick musst du kennen! MediaMarkt startet kurzzeitig Angebote – Nur so verpasst du sie nicht Mit Pixel 10a: Smartphone, Tarif und Kopfhörer für unter 20 Euro im Monat Nur 3 Stunden: MediaMarkt reduziert Samsung-TV in 85 Zoll auf unter 950 Euro (Galaxy S25 FE geschenkt dazu) Ich habe einen Winter lang drei smarte Heizkörperthermostate genutzt: So viel Geld habe ich gespart Als Amazon einfach mehr kassierte: 130.000 Kunden wollen ihr Geld zurück congstar passt Handytarife an: 4 Wochen surfen für nur 1 Euro Nagelneu und schon zum Tiefstpreis – Das Google Pixel 10a WM 2026: Warum dein Nachbar früher jubelt und wie du das vermeidest Perfekt für Social Media: O2 Tarif-Auswahl MediaMarkt verkauft Tablets für unter 100 Euro: Zwei günstige Modelle im Check WM 2026: Was in den 30 Sekunden nach einem Tor wirklich passiert Dieser Saugroboter putzt unter fast allen Möbeln: Roborock Qrevo Edge 2 im Test O2 verändert Tarifmodell: Diese Art von Tarif wird jetzt besser Tagesgeld und Festgeld: Neue Zinsoffensive startet Computex 2026: Neue Chips, starke Gaming-Handhelds und KI für alle Über die Hälfte günstiger: 55-Zoll-Samsung-TV für unter 400 Euro „Wer die WM in bester Qualität schauen will, kommt an uns nicht vorbei“ Subaru Solterra (2026) Test: Stärken, Schwächen und Überraschungen MediaMarkt reduziert leistungsstarken HP-Laptop auf tiefsten Preis aller Zeiten Keine Ausreden mehr: Darum sollte sich jetzt jeder einen OptiGrill holen Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Ich gab meinen Job in die Gehalts-Suchmaschine der Arbeitsagentur ein. Danach hatte ich eine Frage an meinen Chef Nintendo Switch 2 bei MediaMarkt so günstig wie nie zuvor Darum solltest du diesen 7-Euro-Handytarif nicht verpassen Einer der besten Mähroboter bis 900 Euro: Roborock RockNeo Q105 im Test Dank 40 Prozent Rabatt: Dieser Poolroboter wird zum Preis-Leistungs-Hit Brauche ich MagentaTV für die WM oder reicht Free-TV? MediaMarkt verkauft Sony Profi-Kamera zum Niedrigpreis freenet mit 300 GB für 14,99 Euro: Dieser 5G-Tarif bleibt monatlich kündbar Withings-Neuheit: Auf diese Waage habe ich seit Jahren gewartet MediaMarkt verkauft dieses Smartphone für unter 160 Euro: Darum empfehlen wir es fast jedem Mehrwertsteuer geschenkt: 7 Gründe, warum du heute bei MediaMarkt reinschauen solltest Subaru schaltet in Deutschland auf Angriff Netto wirft Balkonkraftwerk raus: Das bekommst du für knappe 210 Euro 10/10-Smartphone jetzt deutlich unter 500 Euro Vorwerk haut Bundle-Angebote raus: Ein Extra im Wert von 119 Euro gibt’s geschenkt Messe-Neuheit: Endlich gute Notebooks ab 300 Euro Nur wenige Tage: Smartphones, Tablets & mehr fallen deutlich unter Normalpreis Telekom nutzt fremde Glasfaser: Warum die Telekom scheinbar umdenkt Ich habe diesen schicken neuen Tineco-Saugwischer getestet – das kam dabei raus Aldi verkauft ab 8.6. eine Heißluftfritteuse für 59,99 Euro Kia EV4 Test: Starker Auftritt, klare Kante DKB schenkt dir 100 Euro: So sicherst du dir die Prämie Amazon verkauft 4K-Fernseher für unter 200 Euro Vorwerk VK7 Akkustaubsauger: Jetzt mit über 260 Euro Preisvorteil klarmobil streicht Zusatzgebühren: Vodafone-Tarif mit 70 GB für 9,99 Euro MediaMarkt startet Apple-Ausverkauf: Warum dich nur 5 Angebote interessieren sollten O2 schaltet altes Handynetz ab: Diese Geräte musst du jetzt prüfen Deutsche Telekom: Glasfaser kurzzeitg für unter 10 Euro Eine halbe Million Euro im Zigarettenautomaten: Die Rechnung, die kaum jemand aufmacht Aktueller Bestseller: Klimagerät bei MediaMarkt für unter 250 Euro Die neue E-Auto-Förderung funktioniert, hat aber einen gewaltigen Haken „Wollen der Standard für Mähroboter sein“: Mammotion hat den Beweis geliefert Neues EU-Gesetz legt die Gehälter der Deutschen offen: Verdient mein Kollege mehr als ich? Kraftpaket für den Garten: Akku-Rasenmäher für unter 100 Euro bei Lidl Kostenlos herunterladen, ohne zu bezahlen – heute ist das mit 4 Apps möglich Ausprobiert: So einfach kannst du dank Google jetzt selbst eine App für dein Handy bauen Die Laser leuchten, der Grundriss erscheint auf dem Handy: Wie das XTape 1 das Messen verändert So rettet MediaMarkt mit einem 1-Euro-Deal die WM Mähroboter: So hängt ein Hersteller etablierte Marken ab MG S9 PHEV Test: Was für ein Raumwunder Aldi verkauft Mückenschutz für 7,99 Euro – diese 3 Alternativen helfen besser Die beliebtesten Spiele-Apps kostenlos und ohne Werbung – wie ist das möglich? Samsung-Tablet für 1 Euro zum Handytarif (6,99 Euro/Monat)
Ein neuer Mobilfunker verspricht: nach 10 Sekunden geht jemand ran. Wir haben den Chef gefragt, ob das wirklich funktioniert.
Thorsten Neuhetzki · 2026-06-17 · via inside digital

Mit Spusu ist ein weiterer Mobilfunkanbieter auf den deutschen Markt gekommen. Die Marke stammt aus Österreich und steht für „Sprich und surf“. Gegründet wurde sie von Franz Pichler, der Spusu seit 2015 Schritt für Schritt in neue Märkte führt. Nach Österreich, Italien, Großbritannien und der Schweiz ist nun Deutschland dran.

Im Interview mit inside digital erklärt Pichler, warum der deutsche Markt für Spusu lange schwer zugänglich war. Es geht um Wettbewerb, Tariflogik, Kundenservice ohne Chatbots, eSIM, Rufnummernmitnahme und die Frage, warum Spusu keine klassischen Unlimited-Tarife anbietet. Außerdem spricht er darüber, was für ihn nach einem Jahr in Deutschland als Erfolg zählt. Das Interview führte Thorsten Neuhetzki, Redakteur für Netze und Tarife bei inside digital.

Was hat es mit Spusu auf sich?

Herr Pichler, der Name Spusu steht für „Sprich und surf“. Sie sind 2015 in Österreich gestartet. Danach erfolgte der Start unter anderem in Italien, Großbritannien und der Schweiz. Immer mit dem Namen Spusu und immer am 15. Juni. Was hat es damit auf sich, und wie ist dieser Name entstanden?

Der 15. Juni war beim ersten Start 2015 einfach Zufall. Das hat sich so ergeben. Dann sind wir fünf Jahre später in Italien gestartet, zufälligerweise wieder am 15. Juni. Ab dann haben wir gesagt: Wir wollen immer am 15. Juni starten. In Deutschland war unser Start offiziell auch am 15. Juni, wir haben ihn aber erst am 16. Juni aktiv kommuniziert.

Und warum Spusu? Wir haben 2014 begonnen, den Anbieter aufzubauen. Eine unserer ersten Tätigkeiten war es, einen Namen für diesen neuen Mobilfunker zu finden. Wir hatten viele Ideen, wie beispielsweise „Olive“, aber wir haben bei jedem Namen einen Nachteil gefunden.

Ich habe in meiner Ausbildung immer gelernt, man sollte Dinge danach benennen, wofür sie da sind. „Sprich und surf“ könnte der richtige Name sein. Aber wir suchen einen kurzen Namen. Ich habe wieder spontan gesagt: Was ist eigentlich die Abkürzung von „Sprich und surf“? Irgendwer aus der Gruppe hat „Spusu“ vorgeschlagen. Diesen Namen habe ich im privaten Umfeld erwähnt und wurde eine Woche später wieder auf den Namen Spusu angesprochen. Das war der Hinweis: Jeder merkt sich das sofort. Und egal, wie falsch man das bei Google eingibt, man kommt immer zu Spusu.

Stimmt, den Namen behält man. Ich bin selbst auch immer wieder auf Spusu gestoßen in den vergangenen Jahren. Sie wollten ja schon seit vielen Jahren in Deutschland aktiv sein. Warum war dieser Markt für Sie so schwer zugänglich, und was sagt das über den Wettbewerb in Deutschland aus?

Prinzipiell versucht man natürlich, keinen Neuen in den Markt eintreten zu lassen. Das würde jedes Unternehmen der Welt machen. In Österreich war es so, dass Hutchison Orange aufgekauft hat. Dabei sind aus vier Mobilfunknetzen drei geworden. Die EU-Kommission hat ihnen die Auflage gegeben, andere ins Netz zu lassen. Das ist der Grund, warum wir 2015 in Österreich als Mobilfunker gestartet sind.

In Deutschland war es so, dass Telefónica O2 E-Plus aufgekauft hat. Das waren ja auch der dritt- und viertgrößte Anbieter. Sie sind aber, je nachdem, welche Zahlen man betrachtet, sogar zum größten Mobilfunker in Deutschland geworden. Da war mein Gedanke klar: Wenn in Österreich der Drittgrößte diese Auflage bekommt, dann wird in Deutschland der Größte sie sicher auch bekommen.

Dem war aber nicht so. Wir haben über zehn Jahre für den Markteintritt gekämpft. Letztendlich haben wir ein wesentliches Verfahren gewonnen und können jetzt voll durchstarten.

Warum braucht Deutschland noch einen Discounter?

Viele Branchenbeobachter sehen in Deutschland bereits einen harten, teilweise fast ruinösen Wettbewerb bei Discount-Tarifen. Warum braucht der Markt trotzdem Spusu?

Es gibt zwar nahezu 100 verschiedene Marken in Deutschland. In Wahrheit stecken dahinter aber fünf: die drei Großen, also Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica, dazu 1&1 und Freenet. Die meisten anderen Marken gehören zu einem dieser Anbieter. Das hält den Wettbewerb natürlich in Grenzen.

Spusu ist ein neuer, zusätzlicher Anbieter. Wir sind ein Full-MVNO mit einem komplett eigenen Core-Network. Damit sind wir sehr stark aufgestellt. Ich würde auch sagen: Wir können ein ganz anderes Kundensupport-Level erreichen, als es derzeit in Deutschland üblich ist.

Unser großes Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir im Durchschnitt nach zehn Sekunden ans Telefon gehen, wenn der Kunde uns kontaktiert. Auch bei WhatsApp sind wir sehr schnell. Wir antworten im Durchschnitt nach zwei Minuten. Und auch bei E-Mails sind wir sehr rasch. Das ist unser großer Vorteil. Das lieben die Kunden, und ich nehme an, in Deutschland werden sie das auch zu lieben wissen.

Sie versprechen faire und transparente Tarife. Was ist aus Ihrer Sicht an vielen Tarifen unfair, und was gibt es bei Spusu garantiert nicht?

Bei uns heißt es „einfach. menschlich. fair“. Diese Fairness haben wir uns als oberstes Ziel gesetzt: Der Kunde soll niemals eine zu hohe Rechnung bekommen. Bei uns gibt es die automatische Kostenkontrolle. Damit ist ausgeschlossen, dass der Kunde mehr bezahlen muss, als er eingestellt hat.
Nicht verbrauchtes Datenvolumen spart man für die nächsten Monate an. Wenn man irgendwann größere Updates macht oder mehr Daten verbraucht, hat man dieses Datenvolumen zur Verfügung und muss es nicht extra bezahlen.

Wir können langfristig Top-Qualität zu fairen Preisen anbieten

Genauso haben wir 1.000 Minuten für Auslandstelefonie dabei. Man kann von Deutschland in die EU oder auch nach England bis zu 1.000 Minuten innerhalb des Pakets telefonieren, ohne dass Extrakosten entstehen. Wir haben auch in England Roaming mit Daten und in der Schweiz Roaming mit Daten dabei. So gibt es viele Kleinigkeiten, denen wir bei „einfach. menschlich. fair.“ sehr große Bedeutung beimessen.

In Deutschland geht der Trend teilweise in Richtung Unlimited-Tarife, auch wenn diese gedrosselt sind. So etwas finde ich bei Ihnen nicht. Ist das eine bewusste Entscheidung?

Wenn man sein Datenvolumen aufgebraucht hat, wird auch bei uns gedrosselt. Aber wir sagen dazu auf keinen Fall „Unlimited-Tarife“, weil der Kunde sonst enttäuscht wäre.

Fairness sehen wir darin: Wenn der Kunde mehr Daten braucht, kann er jederzeit in einen größeren Tarif wechseln. Wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist und die Kostenkontrolle auf 0 Euro steht, ist erst einmal Schluss. Dann hat er zwei Möglichkeiten: Entweder er braucht nur ganz wenig Daten mehr und erhöht die Kostenkontrolle um ein paar Euro. Oder er braucht wesentlich mehr Daten und macht einen Tarifwechsel. Das kostet dann zusätzlich, aber nur den neuen Tarif in diesem Monat.

Wo ist der Vorteil des eigenen Mobilfunk-Core?

Sie haben den eigenen Mobilfunk-Core angesprochen. Merkt ein Kunde davon im Alltag etwas, oder ist das vor allem ein Vorteil für Sie als Anbieter? Und ist eine solche Eigenentwicklung nicht auch ein Risiko?

Der größte Vorteil liegt sicher bei uns als Anbieter, weil wir keine großen Lizenzkosten an Hersteller zahlen müssen, die solche Mobilfunk-Core-Systeme entwickeln und weltweit verkaufen. Wir haben das selbst entwickelt, selbst aufgebaut und betreiben es auch selbst. Damit sind die Kosten in der Größenordnung, in der wir uns befinden, extrem günstig für uns. Das bringt einen enormen Vorteil für unsere Kunden mit sich: wir können langfristig Top-Qualität zu fairen Preise anbieten.

Bei uns ist es eine Eigenentwicklung. Wir haben auch ein automatisches Alarmierungssystem. Wenn bei uns irgendwo ein Fehler auftritt, wird die Softwareentwicklung automatisch alarmiert und arbeitet sofort daran. So haben wir die Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum reduziert. Ich sage einmal: Wir haben das besser im Griff als andere.

Wenn andere ein zugekauftes System betreiben und es dort einen Ausfall gibt, haben sie ein richtiges Problem. Sie haben das Know-how nicht so richtig im Haus. Wir können dagegen das gesamte Know-how sofort und jederzeit abrufen.

Sie versprechen schnellen Service ohne Chatbots, ohne Callcenter und mit eigenen Mitarbeitern. Wie halten Sie das durch, wenn Spusu in Deutschland stark wächst?

Wir haben bereits ein sehr großes Büro in Garching angemietet. Das heißt, wir haben Potenzial zum Wachsen. Und Spusu ist eine Wohlfühlmarke. Wir haben den Net Promoter Index und den Brand Lover Index schon mehrfach gewonnen. Wir haben die zufriedensten Kunden, die Kunden, die uns am meisten weiterempfehlen.

Das hilft auch extrem bei der Mitarbeitersuche. Diese sehr angenehme, schnelle Marke spricht sich auch bei Bewerbern herum. Dadurch finden wir sehr leicht neue Mitarbeiter. Speziell in den letzten Jahren, in denen viele über die Mitarbeitersuche jammern, ist das bei uns überhaupt nicht so. Wir haben laufend Bewerbungen und können sehr schnell mit dem Kundenwachstum mitwachsen.

Außerdem haben wir noch Österreich in der Hinterhand. Sollte es mit der Mitarbeitersuche trotzdem einmal zu langsam gehen, können wir vorübergehend Personal für Deutschland einsetzen. Unser Ziel ist aber, die Kunden regional zu betreuen.

Wenn Sie am 15. Juni 2027 auf das erste Jahr in Deutschland zurückblicken: Wann wäre dieser Start für Sie ein Erfolg? Geht es um Kundenzahlen, um die Kündigungsquote oder darum, dass man im Markt über Sie spricht?

Da ist das oberste Ziel, dass wir nur positive Kundenreaktionen haben. Das ist im ersten Jahr für uns das Wichtigste. Die Kunden sollen alle zufrieden sein.

Hilft Ihnen dabei, dass es keine Mindestvertragslaufzeit gibt? Ein unzufriedener Kunde kann dann schließlich einfach gehen.

Richtig. Wir haben keine Vertragslaufzeit, keine Vertragsbindung in diesem Sinne. Ich sage immer: Den Kunden bindet man nicht durch einen Vertrag. Den Kunden bindet man durch Kundenservice. Das ist unser oberstes Ziel.

Wie läuft die Buchung praktisch ab? Gibt es eine App, oder buchen Kunden über die Webseite? Und gibt es eSIM oder eine physische SIM-Karte?

Wir haben unsere eigene Homepage. Dort sucht man sich das Angebot aus, gibt Adresse und weitere Daten ein und wählt, ob man eine eSIM oder eine physische SIM-Karte haben möchte. Man gibt auch an, ob man seine alte Rufnummer mitnehmen möchte und von welchem Provider diese alte Rufnummer zu uns wechselt. Dann kümmern wir uns um die Kündigung und um die Rufnummernmitnahme. Der Kunde kann sich ruhigen Gewissens zurücklehnen und wir machen diese Arbeit.

Wenn ich eine eSIM möchte und keine Rufnummernmitnahme brauche, könnte ich also direkt in wenigen Minuten aktiv Kunde sein?

Ja, das ist richtig.

Danke für das Gespräch.

Ein Handy mit inside digital Webseite vor einem Stadthintergrund, im Vordergrund Spusu-SIM-Karten

Jetzt weiterlesen

Spusu startet in Deutschland: Mobilfunk ab 4,90 Euro – billiger als Telekom, Vodafone und O2