



























Die Senioren erwarteten jetzt Reformen, sagte Hüppe. Der Politiker ließ durchblicken, dass dafür auch die ältere Generation Einschränkungen in Kauf nehmen würden. Denn es gehe um Gerechtigkeit. »Das geht nur, wenn alle bei den Sozialreformen einbezogen werden, auch die Pensionen von Beamten und andere Versorgungssysteme.« Dabei müssten stärkere Schultern etwas mehr tragen. »Dann werden auch wir als Senioren-Union akzeptieren, was die Koalition plant. Unter Umständen zähneknirschend«, so Hüppe.
Auf die Frage, ob künftig denn länger gearbeitet werden müsse, sagte der Vorsitzende der CDU-Seniorenvereinigung: Grundsätzlich werde es nicht durch weniger, sondern nur durch mehr Arbeit gehen – um dann aber die Last indirekt wieder den Jungen zuzuweisen: »Das heißt für mich aber nicht unbedingt am Ende des Erwerbslebens, sondern am Anfang. Wir müssen Schul- und Studienzeiten kürzer und schlanker machen, junge Menschen früher in Arbeit bringen und sie damit früher zu Einzahlern in die Sozialsysteme machen«, sagte er. »Es muss nicht wie in meiner Jugend mit 14 Jahren sein, aber es sollte auch nicht erst mit 30 losgehen.«
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