




















Seit dem 11. Juni 2026 wird die 23. Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet. Erstmals nehmen 48 Nationen an einer Weltmeisterschaft teil. Nach insgesamt 104 Partien steht der neue Weltmeister am 19. Juli fest. Hier erfahren Sie, was heute Abend und in der kommenden Nacht wichtig wird.
14. Juni, 19 Uhr: Deutschland – Curaçao
14. Juni, 22 Uhr: Niederlande – Japan
15. Juni, 01 Uhr: Elfenbeinküste – Ecuador
15. Juni, 04 Uhr: Schweden – Tunesien
Hier geht es zum kompletten Spielplan und allen Ergebnissen.
Für Manuel Neuer (l.) ist es die fünfte WM-Teilnahme
Foto: Federico Gambarini / dpaGruppe E: Deutschland – Curaçao (Houston)
Ein klarer Fall von David gegen Goliat: Mit Deutschland trifft der vierfache Weltmeister (zuletzt 2014) auf den WM-Neuling Curaçao. Die von Dick Advocaat trainierte Auswahl geht als klarer Außenseiter in das Spiel. Und dennoch warnt Julian Nagelsmann vor dem Karibikstaat, der im Fifa-Ranking derzeit Platz 82 belegt.
Bekanntester Spieler Curaçaos ist Armando Obispo, der derzeit bei der PSV Eindhoven unter Vertrag steht. Mit nur rund 150.000 Einwohnern ist Curaçao der bisher kleinste für eine WM-Endrunde qualifizierte Teilnehmer. Die Qualifikation überstand das Team ohne Niederlage. Gelingt gegen Deutschland eine Überraschung?
Deutschland hat zuletzt neun Partien in Folge gewonnen, die erfolgreichen Testspiele unmittelbar vor dem Turnier wurden von der Verletzung Lennart Karls überschattet. Sein Ausfall hat zur Folge, dass Leroy Sané wieder mehr in den Fokus rückt. Mehr dazu lesen Sie hier .
Aus der niederländischen Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken: Virgil van Dijk
Foto: Netherlands v England / ANP / IMAGOGruppe F: Niederlande – Japan (Dallas)
Die große Fußballnation Niederlande wartet noch immer auf den ersten WM-Titel. In diesem Jahr dürfte es schwierig werden, schon der Auftakt gegen Japan wird zur Herausforderung. Sechs Bundesliga- und drei Premier-League-Profis stehen im Kader, als erste Nation (nach den drei Gastgebern) qualifizierte sich die »Samurai Blue« für das Turnier.
Auch die Niederlande um Altstar Memphis Depay überstand die Qualifikation souverän. Dennoch bleiben Zweifel: Das einstige Prunkstück, die Offensive, versetzt die Fans trotz Donyell Malen (AS Rom) und Cody Gakpo (FC Liverpool) nur noch selten in Ekstase. Stattdessen ruhen die Hoffnungen auf der Defensive. Sechs der sieben Verteidiger spielen bei Topclubs in England.
Gruppe E: Elfenbeinküste – Ecuador (Philadelphia)
Yan Diomande (2.v.r.) ist nur schwer vom Ball zu trennen
Foto: Franck Fife / AFPDie Elfenbeinküste hat fußballerisch ihre beste Zeit hinter sich. Und trotzdem hat der WM-Kader großes Potenzial, das liegt unter anderem an Yan Diomande. Der Leipzig-Stürmer zählt zu den begehrtesten Spielern Europas und könnte im Angriff gemeinsam mit Amad Diallo (Manchester United) für Furore sorgen.
Zum Beginn des Turniers will das Duo Ecuadors Defensive das Leben schwer machen. Dort soll Willian Pacho von Paris Saint-Germain den Laden zusammenhalten – ob das gelingt? Die Südamerikaner sind bei Weltmeisterschaften durchaus für Überraschungen gut, der größte Erfolg (Achtelfinale 2006) liegt allerdings schon 20 Jahre zurück.
Viktor Gyökeres (r.) und Alexander Isak (l.) bilden das schwedische Sturmduo
Foto: Claudio Bresciani / EPAGruppe F: Schweden – Tunesien (Monterrey)
Schweden gehörte mal zur globalen Fußballelite, 1958 verhinderte unter anderem ein gewisser Pelé mit zwei Toren den möglichen WM-Titel der Skandinavier. In der jüngeren Vergangenheit musste sich das Team von Trainer Graham Potter mit der Außenseiterrolle begnügen, das gilt auch in diesem Jahr. Der Sturm kann sich dennoch sehen lassen: Alexander Isak (FC Liverpool) und Viktor Gyökeres (FC Arsenal) spielen bei zwei der größten Clubs und sollen für reichlich Tore sorgen.
Tunesien hingegen hat keine Weltklassespieler im Kader. Der 45. der Fifa-Weltrangliste wäre zum Auftakt schon mit einem Remis zufrieden. Die Chancen auf ein Weiterkommen in der Gruppe stehen schlecht.
Die Telekom mit ihrem kostenpflichtigen Onlinesender MagentaTV hat die Rechte für alle 104 Partien erworben. Durch einen komplexen Vertrag mit Sublizenzen werden aber auch die öffentlich-rechtlichen Sender von insgesamt 60 Spielen live berichten.
Deutschland – Curaçao (ARD und MagentaTV)
Niederlande – Japan (nur MagentaTV)
Elfenbeinküste – Ecuador (ARD und MagentaTV)
Schweden – Tunesien (nur MagentaTV)
ARD, ZDF, Magenta – wer zeigt welches WM-Spiel? Hier geht es zur großen TV-Übersicht für die komplette Weltmeisterschaft.
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