























»Windkraftanlagen stehen immer wieder im Fokus gesundheitlicher Bedenken«, sagt Niklas Rott, der zu Gesundheitsökonomik forscht und an der Studie beteiligt war. Die bisherige Evidenz dazu sei jedoch teils uneinheitlich, oft hätten Studien nur kleine Stichproben oder untersuchten nur Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen. »Unsere Analysen unter Verwendung umfangreicher US-Haushaltsdaten zeigen keine messbaren negativen Gesundheitseffekte bei typischen Entfernungen zwischen Windrädern und Wohngebieten.«
Die Studie nutzt den Angaben zufolge Daten von rund 120.000 US-Haushalten aus den Jahren 2011 bis 2023. Sie verknüpft Daten zu den Standorten von rund 75.000 Turbinen mit einer langfristigen Umfrage zu Gesundheitsbeschwerden wie Schlafstörungen, Depression, Angst und Kopfschmerzen. Ergänzend nutzten die Wissenschaftler Daten zum Kaufverhalten der Menschen: »Wer nach der Windrad-Installation mehr Schlaftabletten oder Schmerzmittel kauft, hinterlässt objektive Spuren, die auf Gesundheitsprobleme hinweisen – unabhängig von subjektiven Einschätzungen«, heißt es in einer Mitteilung .
此内容由惯性聚合(RSS阅读器)自动聚合整理,仅供阅读参考。 原文来自 — 版权归原作者所有。