


























Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der hessischen Kurstadt sahen von Beginn an ein einseitiges Endspiel, das Muchová nach Belieben dominierte. Beim Stand von 0:3 im ersten Satz nahm Osaka eine Verletzungspause, um sich am rechten Fuß behandeln zu lassen.
»Sehr schade, dass Naomi aufgegeben hat, weil wir haben alle sehr auf das Finale hingefiebert. Aber das ist Sport. Und das muss man akzeptieren«, sagte Turnier-Sportdirektorin Kerber. Sie hatte vor einer Woche in einem Showmatch gegen ihre Freundin Ana Ivanović aus Serbien ihren Abschied vom Tenniscourt gefeiert.
Muchová erhält durch den Turniersieg nicht nur mehr als 161.000 Euro, sondern auch 500 Weltranglistenpunkte. Außerdem sammelte die French-Open-Finalistin von 2023 mit ihrem dritten Karrieretitel auf der WTA-Tour Selbstvertrauen für Wimbledon. Wegen der Hitzewelle wurde das Endspiel in Bad Homburg am Samstag um zweieinhalb Stunden vorverlegt.
Muchová, die eigentlich nicht als Rasenspezialistin gilt, trifft in Wimbledon zum Auftakt auf die Russin Anastasia Sacharowa. In den vergangenen vier Jahren war die Weltranglistenelfte jeweils in der ersten Runde in London gescheitert.
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