



























Das russische Militär führt seine Angriffe auf die Ukraine weiter fort. In der Nacht wurden offenbar mehrere Raketen auf Ziele in dem Land abgefeuert, darunter auch Kyjiw. »Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an«, erklärte der Militärgouverneur der Hauptstadt, Tymur Tkatschenko. In der Innenstadt waren mehrere Explosionen zu hören, wie mehrere Augenzeugen übereinstimmend berichteten. Bewohnerinnen und Bewohner Kyjiws flüchteten demnach in Schutzräume.
Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge flogen mindestens zwei Raketen in Richtung der Dreimillionenstadt, eine war auf das zentralukrainische Gebiet Poltawa gerichtet.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Der Angriffskrieg war am Dienstag und Mittwoch auch Thema des Treffens der G7-Staats- und Regierungschefs im französischen Évian (mehr dazu hier).
Die G7-Staaten USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan bekräftigten bei dem Gipfel ihre »unerschütterliche Unterstützung der Ukraine« im Krieg gegen Russland. Sie sagten zu, die Lieferung von Luftabwehrkapazitäten, zusätzlichen Systemen und Abfangraketen sowie von Langstreckenkapazitäten auszuweiten. Zugleich wollen sie durch weitere Sanktionen »den Druck auf die russische Kriegswirtschaft« erhöhen, wie es in einer Erklärung der Gipfelteilnehmer heißt.
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj nahm als Gast an den Beratungen teil. Nach dem Ende des Gipfeltreffens telefonierte er mit US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. »Ein wichtiges Koordinierungstelefonat, das viel bewirken kann«, schrieb Selenskyj anschließend bei X , ohne weitere Details zu nennen. »Ich danke Präsident Trump für sein Interesse an der Ukraine und seine Bereitschaft, zur Herbeiführung des Friedens beizutragen.«
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