

























Apples Mixed-Reality-Headset Vision Pro ist bekanntermaßen alles andere als günstig. Für das M2-Modell zahlte man zur Markteinführung mindestens 3999 Euro, für die im Herbst 2025 erschienene M5-Variante werden nun minimal 3699 Euro fällig. Da die Geräte offiziell nur über Apple vertrieben werden, lässt sich auch im Handel nicht sparen. Umso ärgerlicher ist eine Nachricht, die visionOS 27 betrifft: Neben vielen kleinen Verbesserungen wie schon bei iOS 27 und macOS 27 ist hier auch Siri AI dabei, doch das wird es nur vollständig auf der Vision Pro M5 geben. Das bestätigen Apples Angaben im Kleingedruckten seiner Website.
Die Vision Pro M2 bekommt, genauso wie iPhones vor dem iPhone 17 Pro, Pro Max und Air, insgesamt zwei Features von Siri AI nicht. Die erste Streichung betrifft die neuen Siri-Stimmen, die auf dem Gerät erzeugt werden und deutlich natürlicher klingen sollen als die aktuellen. Sie erlauben es zudem, verschiedene Konfigurationsoptionen zu nutzen, darunter die Ausdruckskraft der Stimme und das Tempo.
Die zweite Streichung ist bedeutsamer: Die Vision Pro M2 kann Apples neues lokales KI-Modell AFM 3 Core Advanced nicht ausführen. Nur die Standardvariante von AFM 3 Core läuft. Was das in der Praxis heißt, muss sich noch zeigen. Es ist aber vorstellbar, dass die Vision Pro M2 sich häufiger Hilfe aus der Cloud suchen muss, als das beim M5-Modell der Fall wäre. visionOS 27 wird im Herbst erwartet, vermutlich im September. Eine öffentliche Betaphase startet im Juli.
Mit den Auslassungen fährt Apple damit eine Strategie, die bereits beim iPhone angewendet wird: Nicht alle Apple-Intelligence-fähigen Apple-Handys bekommen die volle Siri-AI-Erfahrung. Apple begründet dies unter anderem mit zu wenig RAM (8 statt 12 GByte). Doch die Vision Pro mit M2 und M5 betrifft das eigentlich nicht: Denn beide Modelle verfügen intern über 16 GByte RAM.
Allerdings beschränkt Apple Siri AI auch auf dem Mac teilweise, wenn dieser nicht mindestens einen M3-Chip hat – 12 GByte sind auch dort mit einem M2 nicht ausreichend. Denkbar wäre noch, dass der integrierte KI-Beschleuniger Neural Engine in den älteren Chips nicht ausreichend schnell ist oder nicht über alle notwendigen Funktionen verfügt. Abschließend geklärt ist das aber noch nicht.
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(bsc)
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