






















Welche Designänderungen plant Apple in iOS 27? Klar scheint bereits zu sein, dass es neben KI-Verbesserungen vor allem kleinere Neuerungen und Verfeinerungen gegenüber iOS 26 geben wird. Eine Art Liquid Glass 2.0 ist offenbar nicht vorgesehen, eher die Behebung von Inkonsistenzen, die trotz Apples fortgesetzter Arbeit an iOS 26 noch immer bestehen. Es wird voraussichtlich aber auch einige Umbauten geben, die die Bedienung ändern. Das berichtet Bloomberg-Reporter Mark Gurman in seinem Newsletter vom Sonntag. Den Angaben zufolge wird es etwa Umbauten bei der „Wo ist?“-App sowie der Art, wie Benachrichtigungen (Notifications) angezeigt werden, geben – plus weitere Detailarbeiten.
Bei den Benachrichtigungen plant Apple demnach, diese nun von der linken Seite ins Bild zu holen, wenn sie ankommen. Der Grund dafür: Apple ändert die Geste, mit der die Benachrichtigungszentrale erscheint. Nur noch, wenn man von oben links nach unten wischt, erscheint diese. Wischt man mittig (etwa auf Höhe Dynamic Island) wie zuvor, kommt die neue „Suchen oder Fragen“-Funktion der umgebauten KI-Siri. Durch die neue Animation soll dies logischer wirken. Ein Wisch auf der rechten Seite nach unten fördert weiterhin die Steuerzentrale zutage. Umgesetzt werden soll das offenbar ab dem iPhone 15 Pro und allen weiteren Apple-Intelligence-fähigen Geräten.
Bei der „Wo ist?“-App (alias Find My) soll es einen neuen Look geben. Dazu gehören neue Icons in der Tab-Leiste und hoffentlich ein etwas besser geordnetes Design, wenn man viele AirTags oder Geräte hat. Der iOS-Homescreen soll nun auch unter iPadOS eine Undo-Funktion erhalten, um Änderungen rückgängig zu machen, die man am Icon- und Widget-Design gemacht hat. Im ganzen System wird bei den Apple-eigenen Apps an den Tab-Leisten gearbeitet. Such-Tab und reguläre Tabs werden kombiniert. Im App Store ist das bereits umgesetzt. Designveränderungen sind auch für die Wetter-App geplant (ein neues Zustands-Panel für die jeweilige Stadt), für Safari (neue Startseite) und bei der Kamera-App. Letztere soll sich nun auch besser für Profis eignen mit diversen Widgets, die sich frei konfigurieren lassen.
Im Bereich KI steht die kontextsensitive Siri samt Chatbot-App aus, aber auch Verbesserungen bei den Schreibwerkzeugen und den Bildgeneratoren (Image Playground und Genmoji). Die in Apple-Fotos enthaltenen KI-Funktionen wie „Clean up“ zum Bereinigen von Bildern hat Apple ebenfalls optimiert, so Gurman. Er sieht zudem viele Sicherheitsverbesserungen auf Systemebene.
macOS 27 wird unterdessen vor allem verfeinert – in Sachen Oberfläche, aber auch bei der Geschwindigkeit. Hier brachte Liquid Glass neben Inkonsistenzen auch Performance-Schwierigkeiten mit, die Apple jetzt hoffentlich im Griff hat. Gurman erwartet dabei eine Art Snow Leopard, also ein Betriebssystem, das auf der vorhandenen Version aufbaut, diese aber optimiert.
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(bsc)
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