
























KI sollte helfen, Ideen an einem Prototyp früh zu beurteilen. Es wuchs sich zu einer mehrmonatigen Chat-Session aus. Das Resultat: Desinfec’t 2026.
(Bild: Martina Bruns / KI / heise medien)
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Das Linux-basierte Antiviren-System Desinfec’t erscheint seit Jahren in c’t. Es bedurfte dringend eines Neuanfangs: Die Basis war veraltet, viele technische Lösungen traten sich gegenseitig das Standbein weg und Updates gerieten zu einer peinvollen Aufgabe. Wir hatten in der Redaktion schon im vergangenen Jahr Pläne geschmiedet, was wir über Bord werfen und was wir weiterführen wollten.
Leider gab es Verzögerungen im Betriebsablauf und Anfang des Jahres musste ein Prototyp her, um zu prüfen, dass die Pläne praxistauglich sind. Mattias Schlenker, der das Projekt für c’t über viele Jahre entwickelt und mitbetreut hat, gab dafür noch einige Impulse, hat sich aber aus der aktiven Mitarbeit zurückgezogen. Aufgrund guter Erfahrungen kam KI ins Spiel: Sie sollte zunächst nur die Fleißarbeit beim Prototypenbau beschleunigen.
Mit etwas Know-how zum Bau von Linux-Distributionen waren die ersten Schritte ein Klacks: Claude Opus 4.6 generierte binnen Stunden Skripte zum Erstellen bootfähiger Btrfs-Images auf Ubuntu-Basis. Der Prototyp bewies, dass Btrfs und USB-Sticks im Team spielen. Der KI-Einsatz eskalierte: Aus einem Prototyp wuchs ein Dutzend Projekte. Wir skizzieren die KI-Programmierreise für ein zentrales Programm und ordnen die Ergebnisse ein.
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