Es war heiß, es war voll, und es war spannend: Bei der Präsentation der neuen KI-Agenten-Plattform eustella, die voll auf europäische Tech-Souveränität setzt, kamen am Mittwoch Abend in der AI Factory in Wien 150 Besucher:innen – Journalist:innen, KI-Unternehmer:innen, Investor:innen, Beta-Tester:innen, Vertreter:innen von Organisationen – zusammen, um CEO Matteo Rosoli und seine Gäste auf der Bühne zu hören (mehr zu eustella hier). „Der Markt wartet nicht auf die perfekte Lösung von morgen, er braucht die souveräne Lösung von heute. Mit eustella ist sie ab sofort für alle verfügbar, die bei ihrem Datenschutz keine Kompromisse mehr eingehen wollen“, sagte Matteo Rosoli, CEO von eustella.
„eustella zeigt, was entsteht, wenn KI-Kompetenz, souveräne Infrastruktur und ein starkes Ökosystem zusammenwirken. Genau dafür wurde die AI Factory Austria AI:AT aufgebaut: Wir schaffen Zugang zu Expertise, Orientierung, Infrastrukturpfaden und Partnern. Dass ein Startup mit Firmensitz in unserem Coworking Hub eine europäische KI-Lösung in den Markt bringt, ist ein starkes Signal für den Standort“, so Karl Kugler, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT.
Mit dabei am Podium: Johannes Brandstetter, Vice President AI for Science bei Mistral AI, sowie Phillip Maasberg, Global Startup Program Lead bei IONOS Cloud, und Christian Trummer, Chief Scientist & Co-founder von Bitpanda.
Im Rahmen der Kooperation mit Bitpanda werden Echtzeitdaten zu Preisen von Kryptowährungen direkt bei eustella angezeigt. „Wir glauben sehr stark daran, dass Agents in Zukunft genauso wie Menschen mit verschiedenen Services interagieren werden – auch im Finanzbereich. Deshalb wollen wir Agent-friendly werden, das ist unser Ziel. Ein Schritt dahin ist die Kooperation mit eustella: Ihr bietet Agents an und seid in Österreich bzw. Europa tätig – da sehe ich großes Potenzial für eine sehr gute Zusammenarbeit“, so Trummer zu der Kooperation mit eustella.
„Das Problem ist nicht neu, aber durch die Geopolitik gerade extrem akut“
„In Europa müssen wir endlich europäisch reagieren – länderübergreifend, von der Startup-Förderung bis zu einheitlicher Politik und Defense. Sonst zerfleischen wir uns selbst. Wir haben 20 Jahre lang keine eigenen großen Technologieunternehmen hervorgebracht, sind nicht mehr führend, die deutsche Autoindustrie bricht weg. Das Problem ist nicht neu, aber durch die Geopolitik gerade extrem akut“, so Brandstetter, der Emmi AI in Linz aufbaute und dann den Exit an Mistral aus Frankreich machte. „Gerade bei Daten reagieren Menschen stark, weil es jeden persönlich betrifft. Aber es passiert etwas: Ein Ruck geht durch Europa. Jetzt ist das Momentum, aufzubauen – und es nicht wieder abflachen zu lassen.“
Dass es mit eustella jetzt einen europäischen Herausforderer von ChatGPT gibt, wurde durchwegs begrüßt. „Wenn man Amerikaner und Europäer vergleicht, haben die Amerikaner einen gigantischen Vorteil: Sie konzentrieren sich auf den User. Und das funktioniert offensichtlich. eustella geht jetzt her und sagt: Wir konzentrieren uns auf den User – und machen es auch noch günstiger. Wenn das aufgeht, dann wird es richtig interessant“, so Business Angel Hermann Futter, der an Newsrooms.ai, das hinter eustella steht, beteiligt ist.
Und weiter. „Gerade kommen wahnsinnig viele Menschen zum ersten Mal mit KI in Kontakt. Klar, viele haben ChatGPT – aber da reden wir über unsere Blase, über die Studenten. Ich rede von den anderen 80 %, die noch keine Lösung haben. Die kommen jetzt auch – und sie treffen auf ein Produkt, das günstig ist, das europäisch ist und vor dem sie keine Angst haben müssen.“
Hier die Fotos vom Launch-Event (alle Fotos © AI Factory Austria AI:AT/APA-Fotoservice/Arman Rastegar)





















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