Das Wiener AI-Startup eustella öffnet seinen KI-Companion für den Browser. Ab sofort lässt sich der europäische KI-Assistent ohne Download direkt unter app.eustella.com nutzen – mit demselben Login wie auf dem Smartphone oder per Neuanmeldung. Damit ist eustella nun plattformübergreifend verfügbar: im Browser, auf Android sowie auf dem iPhone via TestFlight.
eustella ist ein in Wien entwickelter, agentischer KI-Companion und versteht sich als europäische, privatsphäre-orientierte Alternative zu US-amerikanischen KI-Plattformen wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Das Produkt kombiniert einen persönlichen KI-Assistenten mit anpassbarer Persönlichkeit (SOUL-Setting) und spezialisierten Agenten – etwa für Morning News, Deep Research, Learning oder Trip Planning. Darüber hinaus können Nutzer:innen über einen Agent Builder eigene Agenten erstellen. Integrationen mit Diensten wie Spotify und OpenStreetMap erweitern den Funktionsumfang. Hinter dem Startup stehen unter anderem die Investoren Hansi Hansmann und Hermann Futter; geleitet wird das Unternehmen von CEO Matteo Rosoli.
Open Beta für alle
Mit dem Launch der Web-Version geht eustella gleichzeitig in die offene Beta-Phase. Die mobilen Apps stehen ab sofort allen Interessierten offen – nicht mehr nur einem geschlossenen Tester-Kreis wie bisher. Wer den europäischen Claude-Konkurrenten ausprobieren möchte, braucht keine Einladung mehr.
Was die neue Version kann
eustella hat im Zuge des Web-Launches eine Reihe substanzieller Updates erhalten. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Bildgenerierung & -erkennung: Über das europäische KI-Modell FLUX.2 von Black Forest Labs aus Deutschland lassen sich nun Bilder erzeugen. Zusätzlich kann eustella hochgeladene Fotos analysieren und verarbeiten.
- Skills: Der Companion greift jetzt auf spezialisiertes Fachwissen zu – etwa im Bereich Design. Eigene, personalisierte Skills sollen in Kürze folgen.
- Verbesserte Gruppen-Chats: Die kollaborativen Funktionen wurden überarbeitet und erweitert.
- Memory-Management: Nutzer:innen können gespeicherte Erinnerungen jetzt gezielt umbenennen oder löschen – einfach per Sprachbefehl an eustella.
- Erweiterte Selbstwahrnehmung: Das System hat im Bereich Self-Awareness ein Upgrade bekommen.
- Bessere Suche: Die Suchfunktion wurde spürbar überarbeitet.
- Profilverwaltung: Inklusive einer neuen Passwort-Reset-Funktion und weiterer Verbesserungen rund um das Account-Management.
Die Updates sind in der Web-Version bereits aktiv. Die mobilen Apps für iOS und Android werden in den kommenden Tagen nachgezogen.
Feedback erwünscht
eustella setzt für die Weiterentwicklung stark auf Community-Input. Wer die Beta nutzt, kann über eine Feedback-Umfrage auf Tally direkt Rückmeldung an das Team geben – die Ergebnisse fließen in die nächsten Update-Zyklen ein.
Für den direkten Draht zum Entwickler-Team gibt es zudem eine WhatsApp-Community, in der sich Nutzer:innen untereinander und mit den Foundern austauschen können.
Hinter eustella stehen die Founder Matteo Rosoli, Alex Maitz, Bastian Kelhofer und Jakob Steinschaden. Das Startup positioniert sich als europäische, privatsphäre-orientierte Alternative zu US-amerikanischen KI-Plattformen (mehr dazu hier).






















