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Ab Juli treten 5 neue Regeln für Autofahrer in Kraft – darunter ein Bußgeld von 30.000 Euro Bei Amazon: Poolroboter kostet nur noch 139,38 Euro Vom Haus in den Garten: Was bei Roborocks Mähroboter-Debüt deutlich wurde Neuer Hype-Alarm: Ninja Kaffeemaschine mit speziellen Milchaufschäumprogrammen Jahre dagegen gewehrt: Warum ich jetzt doch auf smarte Lampen umgestiegen bin Mobilfunker greifen nach wichtigen TV-Frequenzen: Was das für dich bedeutet Keine Chance gegen chinesische Mähroboter: Stiga A 6v im Test MediaMarkt verkauft JBL Partybox 310 für 333 Euro: Bestseller war nie günstiger Für den Sommerurlaub: Fünf Must-haves, die auf keiner Reise fehlen dürfen Reise ins Ausland? Diesen Trick musst du kennen! MediaMarkt startet kurzzeitig Angebote – Nur so verpasst du sie nicht Mit Pixel 10a: Smartphone, Tarif und Kopfhörer für unter 20 Euro im Monat Nur 3 Stunden: MediaMarkt reduziert Samsung-TV in 85 Zoll auf unter 950 Euro (Galaxy S25 FE geschenkt dazu) Ich habe einen Winter lang drei smarte Heizkörperthermostate genutzt: So viel Geld habe ich gespart Als Amazon einfach mehr kassierte: 130.000 Kunden wollen ihr Geld zurück congstar passt Handytarife an: 4 Wochen surfen für nur 1 Euro Nagelneu und schon zum Tiefstpreis – Das Google Pixel 10a WM 2026: Warum dein Nachbar früher jubelt und wie du das vermeidest Perfekt für Social Media: O2 Tarif-Auswahl MediaMarkt verkauft Tablets für unter 100 Euro: Zwei günstige Modelle im Check WM 2026: Was in den 30 Sekunden nach einem Tor wirklich passiert Dieser Saugroboter putzt unter fast allen Möbeln: Roborock Qrevo Edge 2 im Test O2 verändert Tarifmodell: Diese Art von Tarif wird jetzt besser Tagesgeld und Festgeld: Neue Zinsoffensive startet Computex 2026: Neue Chips, starke Gaming-Handhelds und KI für alle Über die Hälfte günstiger: 55-Zoll-Samsung-TV für unter 400 Euro „Wer die WM in bester Qualität schauen will, kommt an uns nicht vorbei“ Subaru Solterra (2026) Test: Stärken, Schwächen und Überraschungen MediaMarkt reduziert leistungsstarken HP-Laptop auf tiefsten Preis aller Zeiten Keine Ausreden mehr: Darum sollte sich jetzt jeder einen OptiGrill holen Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Ich gab meinen Job in die Gehalts-Suchmaschine der Arbeitsagentur ein. Danach hatte ich eine Frage an meinen Chef Nintendo Switch 2 bei MediaMarkt so günstig wie nie zuvor Darum solltest du diesen 7-Euro-Handytarif nicht verpassen Einer der besten Mähroboter bis 900 Euro: Roborock RockNeo Q105 im Test Dank 40 Prozent Rabatt: Dieser Poolroboter wird zum Preis-Leistungs-Hit Brauche ich MagentaTV für die WM oder reicht Free-TV? MediaMarkt verkauft Sony Profi-Kamera zum Niedrigpreis freenet mit 300 GB für 14,99 Euro: Dieser 5G-Tarif bleibt monatlich kündbar Withings-Neuheit: Auf diese Waage habe ich seit Jahren gewartet MediaMarkt verkauft dieses Smartphone für unter 160 Euro: Darum empfehlen wir es fast jedem Mehrwertsteuer geschenkt: 7 Gründe, warum du heute bei MediaMarkt reinschauen solltest Subaru schaltet in Deutschland auf Angriff Netto wirft Balkonkraftwerk raus: Das bekommst du für knappe 210 Euro 10/10-Smartphone jetzt deutlich unter 500 Euro Vorwerk haut Bundle-Angebote raus: Ein Extra im Wert von 119 Euro gibt’s geschenkt Messe-Neuheit: Endlich gute Notebooks ab 300 Euro Nur wenige Tage: Smartphones, Tablets & mehr fallen deutlich unter Normalpreis Telekom nutzt fremde Glasfaser: Warum die Telekom scheinbar umdenkt Ich habe diesen schicken neuen Tineco-Saugwischer getestet – das kam dabei raus Aldi verkauft ab 8.6. eine Heißluftfritteuse für 59,99 Euro Kia EV4 Test: Starker Auftritt, klare Kante DKB schenkt dir 100 Euro: So sicherst du dir die Prämie Amazon verkauft 4K-Fernseher für unter 200 Euro Vorwerk VK7 Akkustaubsauger: Jetzt mit über 260 Euro Preisvorteil klarmobil streicht Zusatzgebühren: Vodafone-Tarif mit 70 GB für 9,99 Euro MediaMarkt startet Apple-Ausverkauf: Warum dich nur 5 Angebote interessieren sollten O2 schaltet altes Handynetz ab: Diese Geräte musst du jetzt prüfen Deutsche Telekom: Glasfaser kurzzeitg für unter 10 Euro Eine halbe Million Euro im Zigarettenautomaten: Die Rechnung, die kaum jemand aufmacht Aktueller Bestseller: Klimagerät bei MediaMarkt für unter 250 Euro Die neue E-Auto-Förderung funktioniert, hat aber einen gewaltigen Haken „Wollen der Standard für Mähroboter sein“: Mammotion hat den Beweis geliefert Neues EU-Gesetz legt die Gehälter der Deutschen offen: Verdient mein Kollege mehr als ich? Kraftpaket für den Garten: Akku-Rasenmäher für unter 100 Euro bei Lidl Kostenlos herunterladen, ohne zu bezahlen – heute ist das mit 4 Apps möglich Ausprobiert: So einfach kannst du dank Google jetzt selbst eine App für dein Handy bauen Die Laser leuchten, der Grundriss erscheint auf dem Handy: Wie das XTape 1 das Messen verändert So rettet MediaMarkt mit einem 1-Euro-Deal die WM Mähroboter: So hängt ein Hersteller etablierte Marken ab MG S9 PHEV Test: Was für ein Raumwunder Aldi verkauft Mückenschutz für 7,99 Euro – diese 3 Alternativen helfen besser Die beliebtesten Spiele-Apps kostenlos und ohne Werbung – wie ist das möglich? Samsung-Tablet für 1 Euro zum Handytarif (6,99 Euro/Monat)
Die Reform ist richtig – nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet
Blasius Kawalkowski · 2026-06-13 · via inside digital

Stellen wir uns Maria vor, 62 Jahre alt, verheiratet seit 35 Jahren. Sie hat drei Kinder großgezogen, war jahrelang nicht oder nur in Teilzeit erwerbstätig, und hat wenig in die Rentenkasse eingezahlt. Ihr Mann dagegen hat Vollzeit gearbeitet, gut verdient und fleißig Rentenpunkte gesammelt. Das war der Deal, den sie beide damals, vielleicht unausgesprochen, getroffen haben: Er verdient das Geld, sie kümmert sich um die Familie. Heute schützt Maria dieser Deal. Aber nur, solange er hält, und nur, solange ihr Mann vor ihr stirbt. Wenn das passiert, bekommt sie die Witwenrente: 55 Prozent seiner gesetzlichen Rente, lebenslang. Das ist kein Almosen, das ist die finanzielle Absicherung, auf die sie ihr halbes Leben lang gebaut hat. Doch genau diese Absicherung wollen Deutschlands führende Wirtschaftsexperten nun abschaffen.

Die neue Witwenrente: Fair?

Der Sachverständigenrat – die sogenannten Wirtschaftsweisen – hat in seinem Jahresgutachten 2023/24 empfohlen, die Witwenrente nach einer Übergangsphase durch ein verpflichtendes Rentensplitting zu ersetzen. Aktuell befasst sich die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission mit dem Thema und soll ihre Empfehlungen Ende Juni vorlegen. Wie das Handelsblatt berichtet, ist aber noch nichts beschlossen. Doch die Richtung ist klar.

Die Idee des Rentensplittings klingt zunächst überzeugend: Beide Partner erwerben während der Ehe gemeinsam Rentenpunkte. Und bekommen am Ende automatisch jeweils die Hälfte davon gutgeschrieben. Unabhängig davon, wer wie viel gearbeitet hat. Das klingt fair, modern und auf den ersten Blick besonders gut für Frauen wie Maria. Auf den zweiten Blick auch – aber anders, als man zunächst denkt.

Was beim Splitting wirklich passiert

Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied deutlich. Marias Mann hat eine monatliche Rente von 2.000 Euro aufgebaut, Maria selbst durch ihre Teilzeitarbeit vielleicht 200 Euro. Mit dem Splitting würden beide Ansprüche aus der Ehezeit gleichmäßig aufgeteilt: Maria käme am Ende auf rund 1.000 bis 1.100 Euro im Monat – eine eigene, unabhängige Rente.

Die Witwenrente hätte ihr im Todesfall ihres Mannes 55 Prozent von dessen 2.000 Euro gegeben, also 1.100 Euro, zusätzlich zu ihrer kleinen eigenen Rente. Im reinen Todesfall bringt die Witwenrente also mehr. Das stimmt.

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Aber hier liegt der entscheidende Unterschied, der in der Debatte oft untergeht: Die Witwenrente zahlt nur dann, wenn der Mann tatsächlich stirbt und wenn Maria zu diesem Zeitpunkt noch mit ihm verheiratet ist. Das Splitting dagegen gibt Maria ihre Rentenansprüche bedingungslos. Ob ihr Mann mit 70 stirbt oder mit 90, ob sie bis dahin verheiratet bleiben oder sich scheiden lassen – ihre Rente gehört ihr. Ohne Wenn und Aber, ohne Warten auf einen Todesfall. Das ist kein kleiner Unterschied. Es ist ein Wechsel vom Versorgungs- zum Eigentumsmodell.

Was, wenn er nicht stirbt?

Das klingt makaber formuliert, ist aber der Kern des Problems: Die Witwenrente ist eine Absicherung, die erst greift, wenn der besser verdienende Partner zuerst stirbt. Stirbt Maria zuerst, hat sie über Jahrzehnte keine eigenständige Rente aufgebaut, sie war abhängig. Das Splitting ändert genau das: Ab dem ersten Ehejahr hätte Maria eigene Rentenpunkte auf ihrem Konto, kumuliert, ihr gehörend, unantastbar. Solange er lebt. Und danach.

Was, wenn sie sich scheiden lassen?

Hier herrscht ein verbreitetes Missverständnis. Klären wir es auf. Das Splitting-Modell ist bei Scheidung nicht schlechter als das heutige System, sondern in vieler Hinsicht besser. Nach geltendem Recht gibt es nach einer Scheidung keine Witwenrente. Das gilt seit fast 50 Jahren, unabhängig davon, wie lange die Ehe dauerte. Was es gibt, ist der Versorgungsausgleich: die hälftige Aufteilung der Rentenpunkte zum Zeitpunkt der Scheidung.

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Das Splitting macht diesen Versorgungsausgleich zur Dauereinrichtung. Statt einmal bei der Scheidung aufzuteilen, wird laufend geteilt. Lässt sich Marias Mann mit 58 Jahren von ihr scheiden, hat sie bereits über Jahrzehnte ihre Hälfte der gemeinsamen Rentenpunkte angesammelt. Die gehören ihr, auch wenn er danach stirbt. Das Splitting schützt Frauen bei Scheidung tendenziell besser als das heutige System, nicht schlechter.

Die echte Lücke

Wo das Splitting tatsächlich schwächer ist als die Witwenrente: wenn ein Mann sehr jung stirbt, bevor nennenswerte Rentenpunkte angespart wurden. Die Witwenrente berücksichtigt in solchen Fällen auch, was der Versicherte noch hätte verdienen können. Sie wirkt wie eine Lebensversicherung, nicht nur wie eine Umverteilung von Erspartem. Das Splitting gibt nur das, was tatsächlich da ist. Eine junge Witwe mit kleinen Kindern könnte hier schlechter dastehen als heute. Das ist ein echter Konstruktionsfehler, den eine sorgfältig ausgestaltete Reform ansprechen müsste.

Warum die Reform der Witwenrente trotzdem richtig ist

Das heutige System hat einen gravierenden Fehlanreiz, den Ökonomen seit Jahren kritisieren: Wer als Frau selbst Geld verdient, bekommt weniger Witwenrente, weil das eigene Einkommen angerechnet wird. Das System bestraft Frauen dafür, eigenständig vorzusorgen. Warum sollte eine Frau Vollzeit arbeiten, wenn das am Ende kaum mehr bringt, weil die Witwenrente entsprechend sinkt?

Das Splitting würde diesen Mechanismus beseitigen. Jede Arbeitsstunde würde sich lohnen. Auf dem eigenen Rentenkonto, nicht als implizite Wette darauf, den Ehemann zu überleben. Das ist nicht nur gerechter, sondern auch wirtschaftspolitisch sinnvoll, in einer Zeit, in der Deutschland dringend Arbeitskräfte braucht.

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Und grundsätzlicher: Ein Rentensystem, das Frauen zwingt, auf den Tod ihres Mannes zu warten, um eigene Ansprüche zu haben, hat einen Konstruktionsfehler. Das Splitting löst ihn.

Gut, aber dreißig Jahre zu spät

Das ist das eigentliche Problem, und es betrifft Maria direkt. Sie hat ihr Leben nach den Regeln eines alten Systems gestaltet, das ihr die Witwenrente als Absicherung versprochen hat. Diese Regeln waren bekannt, staatlich legitimiert, gesellschaftlich anerkannt. Ökonomen fordern zwar Vertrauensschutz für bestehende Ansprüche, aber die genaue Ausgestaltung einer solchen Übergangsregelung ist politisch wie rechtlich heikel.

Für junge Paare, die heute heiraten, ist das Splitting die bessere Lösung: fairer, unabhängiger, moderner. Für Maria, die mit 62 Jahren keine neue Karriere mehr aufbauen kann, kommt die Reform zu spät.

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