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China setzt auf Lasershows über der Autobahn – auch in Deutschland eine Option? Ein neuer Mobilfunker verspricht: nach 10 Sekunden geht jemand ran. Wir haben den Chef gefragt, ob das wirklich funktioniert. Bürostuhl: Warum du auf Modelle mit Spezialfunktionen wie diesen setzen solltest "Alter Schwede, kann der mähen": Husqvarna Automower 308V im Test Mähroboter-Testsieger im Preissturz: So günstig gab es den besten Mähroboter noch nie Die Reform ist richtig, nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Für den Notfall & unterwegs: Tragbare Powerstation mit 50 Prozent Rabatt Lidl verkauft Produkt unter 70 Euro, das gegen Hitze hilft 300 Masten gebaut, trotzdem kein besseres Internet im Zug. Woran es hakt – und wann sich das ändert. Ab Juli drohen Autofahrern Bußgelder bis 30.000 Euro – fünf neue Verkehrsregeln Spusu startet in Deutschland: Neue 5G-Tarife ab 4,90 Euro Wer diesen Sommer verreist, sollte sein Haus hiermit ausstatten Zum Nachmachen: Die Zettel-Methode, die gerade das Internet begeistert 50 Mbit/s per Glasfaser: Warum der kleine Tarif wichtig wird Heimkino von Samsung: 65-Zoll-TV bei Amazon für 400 Euro MediaMarkt verkauft Samsung-Smartphone für unter 100 Euro Über 120 Euro Ersparnis im Jahr: Zwei Streaming-Abos für 7 Euro Jederzeit kündbar: Amazon Prime Abo für nur 99 Cent Kein TV? So kannst du die WM 2026 trotzdem live sehen! Ausprobiert: Siri ist endlich nützlich, doch ein großes Problem bleibt Der teuerste Spieler der WM bist du Opfer Sparkassen-Kunde: Jahrzehntelang freundlich abgezockt Ab nächster Woche (18.6.) bei Aldi: Dieses Produkt sollte jeder zu Hause haben Trimmen bis auf 1 Zentimeter an Kanten: Diese Mähroboter sorgen für einen ordentlichen Rasen Ab Juli treten 5 neue Regeln für Autofahrer in Kraft – darunter ein Bußgeld von 30.000 Euro Bei Amazon: Poolroboter kostet nur noch 139,38 Euro Vom Haus in den Garten: Was bei Roborocks Mähroboter-Debüt deutlich wurde Die Reform ist richtig – nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Neuer Hype-Alarm: Ninja Kaffeemaschine mit speziellen Milchaufschäumprogrammen Jahre dagegen gewehrt: Warum ich jetzt doch auf smarte Lampen umgestiegen bin Mobilfunker greifen nach wichtigen TV-Frequenzen: Was das für dich bedeutet Keine Chance gegen chinesische Mähroboter: Stiga A 6v im Test MediaMarkt verkauft JBL Partybox 310 für 333 Euro: Bestseller war nie günstiger Für den Sommerurlaub: Fünf Must-haves, die auf keiner Reise fehlen dürfen Reise ins Ausland? Diesen Trick musst du kennen! MediaMarkt startet kurzzeitig Angebote – Nur so verpasst du sie nicht Mit Pixel 10a: Smartphone, Tarif und Kopfhörer für unter 20 Euro im Monat Nur 3 Stunden: MediaMarkt reduziert Samsung-TV in 85 Zoll auf unter 950 Euro (Galaxy S25 FE geschenkt dazu) Ich habe einen Winter lang drei smarte Heizkörperthermostate genutzt: So viel Geld habe ich gespart Als Amazon einfach mehr kassierte: 130.000 Kunden wollen ihr Geld zurück congstar passt Handytarife an: 4 Wochen surfen für nur 1 Euro Nagelneu und schon zum Tiefstpreis – Das Google Pixel 10a WM 2026: Warum dein Nachbar früher jubelt und wie du das vermeidest Perfekt für Social Media: O2 Tarif-Auswahl MediaMarkt verkauft Tablets für unter 100 Euro: Zwei günstige Modelle im Check WM 2026: Was in den 30 Sekunden nach einem Tor wirklich passiert Dieser Saugroboter putzt unter fast allen Möbeln: Roborock Qrevo Edge 2 im Test O2 verändert Tarifmodell: Diese Art von Tarif wird jetzt besser Tagesgeld und Festgeld: Neue Zinsoffensive startet Computex 2026: Neue Chips, starke Gaming-Handhelds und KI für alle Über die Hälfte günstiger: 55-Zoll-Samsung-TV für unter 400 Euro „Wer die WM in bester Qualität schauen will, kommt an uns nicht vorbei“ Subaru Solterra (2026) Test: Stärken, Schwächen und Überraschungen MediaMarkt reduziert leistungsstarken HP-Laptop auf tiefsten Preis aller Zeiten Keine Ausreden mehr: Darum sollte sich jetzt jeder einen OptiGrill holen Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Der Geldschein der Zukunft: Soll das wirklich unser neues Bargeld werden? Ich gab meinen Job in die Gehalts-Suchmaschine der Arbeitsagentur ein. Danach hatte ich eine Frage an meinen Chef Nintendo Switch 2 bei MediaMarkt so günstig wie nie zuvor Darum solltest du diesen 7-Euro-Handytarif nicht verpassen Einer der besten Mähroboter bis 900 Euro: Roborock RockNeo Q105 im Test Dank 40 Prozent Rabatt: Dieser Poolroboter wird zum Preis-Leistungs-Hit Brauche ich MagentaTV für die WM oder reicht Free-TV? MediaMarkt verkauft Sony Profi-Kamera zum Niedrigpreis freenet mit 300 GB für 14,99 Euro: Dieser 5G-Tarif bleibt monatlich kündbar Withings-Neuheit: Auf diese Waage habe ich seit Jahren gewartet MediaMarkt verkauft dieses Smartphone für unter 160 Euro: Darum empfehlen wir es fast jedem Mehrwertsteuer geschenkt: 7 Gründe, warum du heute bei MediaMarkt reinschauen solltest Subaru schaltet in Deutschland auf Angriff Netto wirft Balkonkraftwerk raus: Das bekommst du für knappe 210 Euro 10/10-Smartphone jetzt deutlich unter 500 Euro Vorwerk haut Bundle-Angebote raus: Ein Extra im Wert von 119 Euro gibt’s geschenkt Messe-Neuheit: Endlich gute Notebooks ab 300 Euro Nur wenige Tage: Smartphones, Tablets & mehr fallen deutlich unter Normalpreis Telekom nutzt fremde Glasfaser: Warum die Telekom scheinbar umdenkt Ich habe diesen schicken neuen Tineco-Saugwischer getestet – das kam dabei raus Aldi verkauft ab 8.6. eine Heißluftfritteuse für 59,99 Euro Kia EV4 Test: Starker Auftritt, klare Kante DKB schenkt dir 100 Euro: So sicherst du dir die Prämie Amazon verkauft 4K-Fernseher für unter 200 Euro Vorwerk VK7 Akkustaubsauger: Jetzt mit über 260 Euro Preisvorteil klarmobil streicht Zusatzgebühren: Vodafone-Tarif mit 70 GB für 9,99 Euro MediaMarkt startet Apple-Ausverkauf: Warum dich nur 5 Angebote interessieren sollten O2 schaltet altes Handynetz ab: Diese Geräte musst du jetzt prüfen Deutsche Telekom: Glasfaser kurzzeitg für unter 10 Euro Eine halbe Million Euro im Zigarettenautomaten: Die Rechnung, die kaum jemand aufmacht Aktueller Bestseller: Klimagerät bei MediaMarkt für unter 250 Euro Die neue E-Auto-Förderung funktioniert, hat aber einen gewaltigen Haken „Wollen der Standard für Mähroboter sein“: Mammotion hat den Beweis geliefert Neues EU-Gesetz legt die Gehälter der Deutschen offen: Verdient mein Kollege mehr als ich? Kraftpaket für den Garten: Akku-Rasenmäher für unter 100 Euro bei Lidl Kostenlos herunterladen, ohne zu bezahlen – heute ist das mit 4 Apps möglich Ausprobiert: So einfach kannst du dank Google jetzt selbst eine App für dein Handy bauen Die Laser leuchten, der Grundriss erscheint auf dem Handy: Wie das XTape 1 das Messen verändert So rettet MediaMarkt mit einem 1-Euro-Deal die WM Mähroboter: So hängt ein Hersteller etablierte Marken ab MG S9 PHEV Test: Was für ein Raumwunder Aldi verkauft Mückenschutz für 7,99 Euro – diese 3 Alternativen helfen besser Die beliebtesten Spiele-Apps kostenlos und ohne Werbung – wie ist das möglich? Samsung-Tablet für 1 Euro zum Handytarif (6,99 Euro/Monat)
Zwangsrente für alle: Was sie bringt und wie viel sie jeden Arbeitnehmer kostet
Blasius Kawalkowski · 2026-06-22 · via inside digital

Wer in Deutschland arbeitet, könnte bald automatisch Betriebsrentner werden, ob er will oder nicht. Nicht, weil er morgens aufwacht und beschließt, seine Altersvorsorge endlich in den Griff zu bekommen, sondern weil die Politik an einem Modell arbeitet, bei dem jeder Arbeitnehmer standardmäßig in eine betriebliche Altersvorsorge geschoben wird. Es sei denn, er widerspricht aktiv. Opt-Out heißt das. Klingt modern, effizient und fürsorglich. Tatsächlich ist es vor allem ein mächtiges Instrument, um aus Trägheit Teilnahme zu machen. Und genau darin liegt das Problem. Denn die betriebliche Altersvorsorge kann ein gutes Geschäft sein. Die entscheidende Frage ist nur: für wen.

Die Idee hinter der bAV ist simpel. Ein Teil des Bruttogehalts wandert direkt in einen Vorsorgevertrag, bevor Steuern und Sozialabgaben fällig werden. Der Arbeitgeber muss mindestens 15 Prozent dazulegen. Das klingt erst einmal attraktiv, und auf dem Papier ist es das auch. Wer 100 Euro einzahlt, spürt netto oft nur 50 oder 60 Euro weniger im Portemonnaie. Der Rest kommt aus Steuerstundung und gesparten Sozialabgaben. Das ist der große Lockstoff des Systems: Der Staat macht den Einstieg billig und der Arbeitgeber legt noch etwas obendrauf.

Genau hier beginnt aber auch die Täuschung. Denn dieses Geld verschwindet nicht einfach steuerfrei in die Zukunft. Es wird nur verschoben. Im Alter will der Staat seinen Anteil zurück, und zwar dann, wenn die Betriebsrente ausgezahlt wird. Hinzu kommen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge – und zwar der volle Satz. Nicht nur der Arbeitnehmeranteil, sondern auch der Teil, den früher der Arbeitgeber getragen hätte. Viele merken erst dann, dass ihre vermeintliche Zusatzrente deutlich kleiner ausfällt, als die Hochglanzrechnung beim Vertragsabschluss einst versprochen hat.

Die stille Nebenrechnung

Noch gravierender ist der Preis, den viele gar nicht sehen: Wer heute per Entgeltumwandlung weniger sozialversicherungspflichtiges Brutto hat, sammelt auch weniger Rentenpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Weniger Brutto bedeutet langfristig nicht nur weniger gesetzliche Rente, sondern oft auch niedrigere Ansprüche bei Krankengeld oder Arbeitslosengeld. Die bAV ist also nicht nur ein Zusatzsystem. Sie zieht an mehreren Stellen gleichzeitig Geld aus dem Sozialstaat heraus und verschiebt es in private Vorsorgevehikel. Das kann sinnvoll sein. Es kann aber auch bedeuten, dass man die linke Tasche füllt, während sich die rechte langsam leert.

Riester-Rente: Ich habe meinen Vertrag nach 15 Jahren gekündigt und so viel habe ich wiederbekommen

Und dann ist da die Produktrealität. Denn was viele unter Altersvorsorge verstehen – langfristiges Investieren, breite Streuung, Aktienmärkte, Wachstum – hat mit der Realität vieler bAV-Verträge nur begrenzt zu tun. In Deutschland liebt man Garantien. Garantien klingen nach Sicherheit, riechen aber oft nach Renditeverzicht. Wer seinem Anbieter verspricht, dass am Ende mindestens die eingezahlten Beiträge zurückkommen, zwingt ihn dazu, das Geld konservativ anzulegen. Viel Anleihe, viel Absicherung, viel Kostenapparat. Das Ergebnis ist oft ein Produkt, das über Jahrzehnte Rendite verschenkt wie ein Taxifahrer, der den Motor laufen lässt und trotzdem nicht losfährt.

Lohnt sich die bAV wirklich?

Der Unterschied ist brutal. Wer 40 Jahre lang monatlich 150 Euro investiert und im Schnitt sechs Prozent Rendite erzielt, landet bei Gesamtkosten von 0,2 Prozent bei rund 273.000 Euro Endkapital. Steigen die Kosten auf ein Prozent – ein Bereich, in dem viele Versicherungsprodukte problemlos liegen –, bleiben nur noch rund 223.000 Euro. Rund 50.000 Euro verschwinden allein durch Gebühren. Kein Crash, keine Fehlentscheidung, kein Pech. Einfach nur Kosten. Und genau darin steckt der stille Wahnsinn vieler Altersvorsorgeprodukte: Nicht die Börse frisst dein Geld, sondern das Produkt.

Dass die betriebliche Altersvorsorge trotzdem nur etwas mehr als die Hälfte aller Beschäftigten nutzt, ist kein Zufall. Laut Alterssicherungsbericht haben rund 52 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 25 und 67 Jahren eine aktive bAV. Und diese Quote sinkt, statt zu steigen. Vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen bleiben außen vor. Unter 1.500 Euro Monatsverdienst liegt die Beteiligung teils bei unter 30 Prozent. Bei Einkommen über 4.500 Euro sind es mehr als zwei Drittel. Die bAV folgt damit einer alten deutschen Regel: Die besten Förderinstrumente landen oft dort, wo das Geld ohnehin schon sitzt.

Genau das soll sich nun ändern. Politiker wie Lars Klingbeil und Friedrich Merz und DGB-Chefin Yasmin Fahimi sprechen offen über eine automatische Einbeziehung aller Beschäftigten. Das Vorbild ist Großbritannien. Dort stieg die Beteiligung nach Einführung des Modells auf über 80 Prozent. Aus Sicht der Politik ist das ein Erfolg. Aus Sicht der Finanzindustrie sowieso. Die spannendere Frage ist aber, ob bloße Teilnahme schon ein Qualitätsmerkmal ist. Auch ein überteuerter Vertrag bleibt überteuert, wenn ihn neun von zehn Menschen besitzen.

Was wäre die richtige Lösung?

Die politische Versuchung ist klar: Ein Opt-Out-Modell löst das Verhaltensproblem des Menschen. Trägheit wird zur Vorsorge. Wer nichts tut, spart automatisch. Das ist elegant. Aber es ist auch gefährlich, wenn die Produkte im Hintergrund schlecht konstruiert sind. Dann baut man kein Rentensystem, sondern eine Massenweiterleitung von Gehaltsanteilen in mittelmäßige Finanzprodukte, abgesichert durch Passivität.

Heißt das, ein ETF wäre grundsätzlich besser? Nicht zwingend. Ein breit gestreuter ETF auf den MSCI World ist oft renditestärker, transparenter und billiger. Aber er hat keinen Arbeitgeberzuschuss und keine vorgelagerte Steuerersparnis. Die bAV kann netto überlegen sein – wenn die Kosten niedrig sind, der Aktienanteil hoch ist und der Arbeitgeber mehr als das gesetzliche Minimum dazugibt. Fehlt einer dieser Faktoren, kippt die Rechnung schnell.

Dann gibt es noch eine dritte Option, die ab 2027 kommen soll: das Altersvorsorge-Depot, der geplante Nachfolger der Riester-Rente. ETF-basiert, staatlich gefördert, mit einer Grundzulage von 540 Euro im Jahr – wenn man 1.800 Euro jährlich einzahlt. Das klingt moderner als Riester, und das stimmt. Aber der geplante Kostendeckel liegt bei einem Prozent des angesparten Vermögens pro Jahr. Gemessen am Standard eines einfachen ETF-Sparplans ist das noch immer zu hoch. Das Muster ist bekannt: Der Staat meint es gut, und die Finanzindustrie freut sich.

Riester ist tot, doch der Nachfolger macht dieselben Fehler – trotz 540 Euro Zuschuss vom Staat

Genau deshalb ist die entscheidende Frage nicht, ob Deutschland eine Pflicht-Betriebsrente braucht. Sondern welche. Eine automatische Vorsorge mit Kosten von maximal 0,5 Prozent, standardisierten Aktienprodukten, voller Mitnahmemöglichkeit beim Jobwechsel und ohne renditefressende Garantiearchitektur könnte tatsächlich ein Fortschritt sein. Alles andere wäre das, was Deutschland in der Altersvorsorge seit Jahrzehnten perfektioniert hat: ein System, das so kompliziert ist, dass niemand es wirklich versteht, und so teuer, dass am Ende immer jemand gut daran verdient. Und das ist nicht zwingend der, der dafür gearbeitet hat.

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