惯性聚合 高效追踪和阅读你感兴趣的博客、新闻、科技资讯
阅读原文 在惯性聚合中打开

推荐订阅源

钛媒体:引领未来商业与生活新知
钛媒体:引领未来商业与生活新知
人人都是产品经理
人人都是产品经理
V
Visual Studio Blog
罗磊的独立博客
Last Week in AI
Last Week in AI
爱范儿
爱范儿
The Cloudflare Blog
有赞技术团队
有赞技术团队
博客园 - 三生石上(FineUI控件)
美团技术团队
Apple Machine Learning Research
Apple Machine Learning Research
奇客Solidot–传递最新科技情报
奇客Solidot–传递最新科技情报
月光博客
月光博客
OSCHINA 社区最新新闻
OSCHINA 社区最新新闻
博客园 - 司徒正美
IT之家
IT之家
博客园 - 【当耐特】
雷峰网
雷峰网
博客园_首页
Jina AI
Jina AI
Hugging Face - Blog
Hugging Face - Blog
阮一峰的网络日志
阮一峰的网络日志
量子位
V
V2EX

inside digital

Amazon verkauft Saugroboter mit Premium-Wischfunktion für unter 500 Euro China setzt auf Lasershows über der Autobahn – auch in Deutschland eine Option? Ein neuer Mobilfunker verspricht: nach 10 Sekunden geht jemand ran. Wir haben den Chef gefragt, ob das wirklich funktioniert. Bürostuhl: Warum du auf Modelle mit Spezialfunktionen wie diesen setzen solltest "Alter Schwede, kann der mähen": Husqvarna Automower 308V im Test Mähroboter-Testsieger im Preissturz: So günstig gab es den besten Mähroboter noch nie Die Reform ist richtig, nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Für den Notfall & unterwegs: Tragbare Powerstation mit 50 Prozent Rabatt Lidl verkauft Produkt unter 70 Euro, das gegen Hitze hilft 300 Masten gebaut, trotzdem kein besseres Internet im Zug. Woran es hakt – und wann sich das ändert. Ab Juli drohen Autofahrern Bußgelder bis 30.000 Euro – fünf neue Verkehrsregeln Spusu startet in Deutschland: Neue 5G-Tarife ab 4,90 Euro Wer diesen Sommer verreist, sollte sein Haus hiermit ausstatten Zum Nachmachen: Die Zettel-Methode, die gerade das Internet begeistert 50 Mbit/s per Glasfaser: Warum der kleine Tarif wichtig wird Heimkino von Samsung: 65-Zoll-TV bei Amazon für 400 Euro MediaMarkt verkauft Samsung-Smartphone für unter 100 Euro Über 120 Euro Ersparnis im Jahr: Zwei Streaming-Abos für 7 Euro Jederzeit kündbar: Amazon Prime Abo für nur 99 Cent Kein TV? So kannst du die WM 2026 trotzdem live sehen! Ausprobiert: Siri ist endlich nützlich, doch ein großes Problem bleibt Der teuerste Spieler der WM bist du Opfer Sparkassen-Kunde: Jahrzehntelang freundlich abgezockt Ab nächster Woche (18.6.) bei Aldi: Dieses Produkt sollte jeder zu Hause haben Trimmen bis auf 1 Zentimeter an Kanten: Diese Mähroboter sorgen für einen ordentlichen Rasen Ab Juli treten 5 neue Regeln für Autofahrer in Kraft – darunter ein Bußgeld von 30.000 Euro Bei Amazon: Poolroboter kostet nur noch 139,38 Euro Vom Haus in den Garten: Was bei Roborocks Mähroboter-Debüt deutlich wurde Die Reform ist richtig – nur 30 Jahre zu spät: Was der Abschied von der Witwenrente wirklich bedeutet Neuer Hype-Alarm: Ninja Kaffeemaschine mit speziellen Milchaufschäumprogrammen
Mobilfunker greifen nach wichtigen TV-Frequenzen: Was das...
Thorsten Neuhetzki · 2026-06-12 · via inside digital

Betroffen wären Haushalte mit Antennenfernsehen. Auf der anderen Seite betrifft es aber auch alle, die besseren Empfang auf dem Land erwarten. Brisant: Auch Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, aber auch Kirchen und Schulen haben bei dem Thema etwas mitzureden. Eine neue Studie von WIK-Consult hat untersucht, wie die Frequenzen aus dem UHF-Band nach 2030 genutzt werden könnten. Ende 2030 endet aktuell die Frequenzzuweisung in diesem Bereich. Was man bei der Studie im Hinterkopf haben sollte: Sie wurde im Auftrag von Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone erstellt.

TV-Frequenzen werden nur von wenigen genutzt

UHF meint hier den Bereich von 470 bis 694 Megahertz. Solche niedrigen Frequenzen reichen weit. Mobilfunker gehen – je nach Rahmenbedingungen – von einer Reichweite von 3 bis 5 Kilometern aus. Sie eignen sich deshalb für Flächen, Gebäude und Zellränder. Heute dient das Band vor allem dem terrestrischen Fernsehen über DVB-T2. Das ist digitales Antennenfernsehen.

In seiner Studie vergleicht WIK-Consult drei Nutzungen: Rundfunk, Mobilfunk und BOS. BOS sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, also etwa Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Auf der Weltfunkkonferenz 2023 blieb Rundfunk zunächst Primärnutzer. Mobilfunk wurde aber sekundär geöffnet. Bis 2031 soll das 600-MHz-Band erneut Thema werden. Der zentrale Punkt der Studie: DVB-T2 verliert laut WIK-Consult an Bedeutung. Demnach nutzen noch 2,3 Millionen Haushalte DVB-T2 stationär. Andere Zahlen, wie etwa der ASTRA TV-Monitor, gehen von noch weniger Zuschauern aus. Für private Programme über diesen Weg gab es Ende 2025 nur noch 416.000 Abonnenten. Im Jahr 2020 waren es noch rund 1 Million.

Studienautor Prof. Dr. Bernd Sörries fasste es in der Vorstellung knapp zusammen: „Es gibt einen klaren Trend zum internetbasierten Fernsehen.“ Er sagte auch: „DVB-T2 wird in den Flächen kaum genutzt.“ Genau dort belegen die TV-Frequenzen aber besonders viel Spektrum.

TV-Frequenzen würden tausende Mobilfunksender einsparen

Eine mögliche DVB-T2-Abschaltung wäre für Haushalte relevant, die Antennenfernsehen nutzen. Öffentlich-rechtliche Inhalte wären weiter über Internetangebote erreichbar. Alternativen sind außerdem Satellit, Kabel oder Internet-TV. Die Studie selbst verweist darauf, dass für verbliebene DVB-T2-Nutzer Substitute bestehen.

Aus Sicht der Mobilfunkanbieter geht es nicht nur um mehr Tempo. Es geht um besseren Empfang dort, wo Netzausbau schwierig ist. Laut Studie könnten zusätzliche UHF-Frequenzen die Kapazität in ländlichen Regionen um 33 Prozent erhöhen. In suburbanen Regionen wären es 14 Prozent. Das hilft vor allem in Gebäuden, an Zellrändern und entlang von Verkehrswegen.

WIK-Consult rechnet außerdem vor, dass mit diesen Frequenzen bis 2040 bis zu 4.454 zusätzliche Basisstationen entfallen könnten. Daraus ergibt sich ein mögliches Einsparpotenzial von bis zu 2,7 Milliarden Euro über zehn Jahre.

BOS, Mikrofone und die offene Frage

Vertreter der drei Mobilfunkunternehmen machten bei der Vorstellung der Studie in Berlin aber auch deutlich, dass sie nicht das komplette UHF-Band für sich haben wollen. Es gehe um Aufteilungsszenarien, bei denen der Mobilfunk aber einen Teil abbekommen müsse.

Die Studie bewertet auch ein eigenes breitbandiges BOS-Netz für Polizei, Feuerwehr und andere sicherheitsrelevante Organisationen. Sie nutzen heute unter anderem das in die Jahre gekommene TETRA-Funknetz, haben aber auch Bedarf an breitbandiger Kommunikation. Eine mögliche Folge: ein eigenes BOS-Netz. Laut WIK-Consult wären dafür rund 23.000 zusätzliche Funkstandorte nötig. Die Kosten lägen über zehn Jahre bei rund 9,1 Milliarden Euro. Eine flächendeckende Verfügbarkeit erwartet die Studie nicht vor 2040. Die Nutzung öffentlicher Mobilfunknetze wird dagegen mit rund 1,784 Milliarden Euro modelliert. Wenig überraschend ist das der Weg, den die Mobilfunker bevorzugen.

Die News im Video

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Dieser externe Inhalt von YouTube ergänzt den Artikel. Du hast die Wahl, ob du diesen Inhalt laden möchtest.

Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

Daneben gibt es PMSE. Das sind drahtlose Mikrofone und Funktechnik für Bühnen, Veranstaltungen, Kirchen, Schulen oder Produktionen. Die Studie hält fest, dass PMSE weiter Frequenzen braucht. Sie sieht aber Spielraum, weil der Mobilfunk vor allem auf den oberen Teil des Bandes blickt. Für die Bundeswehr, die ebenfalls eigene Frequenzen in diesem Bereich haben will, und PMSE könnten nach dieser Logik niedrigere Bereiche bleiben. Unter Umständen wäre das aber gerade für die Funkmikrofone mit Kosten für die Frequenzumstellung verbunden.

Kritisch bleibt: Die Studie rechnet stark aus Sicht effizienter Spektrumsnutzung. Beim Mobilfunk kommt sie auf den Faktor 3,006. DVB-T2 liegt bei 0,152, BOS bei 0,039. Der Wert beschreibt, wie viele Nutzer oder Geräte pro Megahertz erreicht werden. Das ist zwar ein plausibler Maßstab, er ersetzt aber keine politische Abwägung zu Rundfunkversorgung, Kulturtechnik und Krisenkommunikation.

Was sich für dich jetzt ändert

Zunächst nichts. Du musst keine Antenne abbauen. Du brauchst keinen neuen Vertrag. Und dein Mobilfunk wird nicht sofort besser. Die eigentliche Entscheidung liegt noch in der Zukunft. Wichtig ist aber: Die Debatte ist eröffnet. Nicht erst seit heute, schon seit Jahren wird über die Zukunft der Frequenzen debattiert. Doch die Entscheidung rückt näher und die Stimmen werden lauter.

Für DVB-T2-Nutzer bleibt die offene Frage, wie lange der Empfang in heutiger Form politisch und wirtschaftlich gewollt ist. Bis Ende 2030 wird sich aber nichts ändern, wenn man von der möglichen Abschaltung einzelner Sendestandorte absieht. Für Mobilfunkkunden geht es um die Chance auf bessere Versorgung ab 2031. Die Mobilfunker sagen, sie könnten die Frequenzen schnell einsetzen. Allerdings brauchst du auch die passenden Handys. Vorteil: Das fragliche Frequenzband n71 kommt heute schon in den USA zum Einsatz. Würde sich nun Europa auch zu diesem Frequenzband bekennen, würde das der Verfügbarkeit passender Handys in die Karten spielen.

Altes TV-Geräts

Jetzt weiterlesen

TV-Empfang: Kabel, Antenne, Satellit oder Streaming per Internet?

So arbeiten wir

Unsere Redaktion recherchiert und bewertet unabhängig — nach festen journalistischen und fachlichen Kriterien. Über Affiliate-Links im Beitrag bekommen wir beim Kauf eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.