

























Brad Lander setzte sich gegen Dan Goldman durch. Lander bezeichnete Israels Vorgehen in Gaza als Genozid, Goldmann wurde von proisraelischen Gruppen unterstützt. Claire Valdez, eine Vertreterin des linken Parteiflügels, setzte sich gegen Antonio Reynoso durch, der als etablierter Lokalpolitiker galt. Zudem schlug die Aktivistin Darializa Avila Chevalier den langjährigen Kongressabgeordneten Adriano Espaillat.
Da die betreffenden Wahlkreise als Hochburgen der Demokraten gelten, dürften alle drei Kandidaten im November gute Chancen auf den Einzug ins Repräsentantenhaus haben. Bei den sogenannten Midterm Elections werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Mit den möglichen Neuzugängen würde der linke Parteiflügel im Kongress weiter gestärkt. Für die Parteiführung im Kongress um Hakeem Jeffries könnten die neuen Abgeordneten zur Herausforderung werden.
Republikaner sehen sich dadurch in ihrer Kritik bestätigt, die Demokraten würden zunehmend von Sozialisten dominiert. Der Republikaner Mike Marinella erklärte, es sei »die Nacht gewesen, in der das demokratische Establishment offiziell vor Zohran Mamdani und dem sozialistischen Flügel der Partei kapituliert hat«. Mamdani sagte dagegen, der Juni vor einem Jahr sei keine »Anomalie« gewesen, sondern »erst der Anfang«. Im Juni vor einem Jahr war Mamdani bei den Vorwahlen der Demokraten zum Bürgermeisterkandidat seiner Partei gewählt worden.
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