





















Der Bau der Elbphilharmonie hat fast 800 Millionen Euro verschlungen. Nun soll entgegen früherer Zusagen auch der Eintritt auf die Aussichtsplattform in wenigen Monaten nicht mehr kostenlos sein. Der allgemeine Eintritt soll fünf Euro kosten, ermäßigt drei Euro. Die Erhebung des Eintritts sei unvermeidlich, hieß es. Wie ein Sprecher der Kulturbehörde der Nachrichtenagentur dpa sagte, soll der Eintritt vom 5. Oktober an gezahlt werden müssen.
Die Aussichtsplattform ist eines der meistbesuchten Wahrzeichen der Stadt. Im vergangenen Jahr haben mehr als 2,2 Millionen Menschen die Plaza besucht und den kostenlosen Ausblick über Hafen und Stadt genossen. Täglich kommen bis zu 17.000 Menschen auf den Rundweg mit Weitblick. Die Plaza liegt genau zwischen der Ziegel- und der Glasfassade des imposanten Konzerthauses mit dem wellenförmigen Dach.
Der damalige Bürgermeister und spätere Bundeskanzler Olaf Scholz hatte in seiner Rede zur Eröffnung der Elbphilharmonie den Bürgern versprochen: »Jede Hamburgerin und jeder Hamburger kann ab heute hier herkommen und sagen: Das ist unser Balkon, der größte der Stadt.« Und: »Die Plaza ist ein öffentlicher Ort, frei zugänglich für jedermann und jede Frau.«
Ursprünglich sollte das Konzerthaus 2010 fertiggestellt werden, es wurde 2017 eingeweiht. Zudem hatten sich die Kosten von anfangs geplanten 77 Millionen Euro zunächst auf gut 241 Millionen bei Vertragsvergabe erhöht und waren am Ende auf etwa 789 Millionen Euro gestiegen. Mittlerweile ist die Elbphilharmonie das Wahrzeichen Hamburgs, das es von Anfang an sein sollte.
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