
























Ein Zankapfel ist weiterhin der künftige Status der Straße von Hormus. Während Iran Schiffe davor warnte, die Meerenge ohne Genehmigung zu passieren, bestand Rubio darauf, dass auch künftig eine freie Durchfahrt möglich sein müsse. Zustimmung bekam er vom Sultanat Oman, durch dessen Gewässer ein Großteil der Schifffahrtsrouten verläuft.
Bei einem Treffen mit Mitgliedern des Golf-Kooperationsrats in Bahrain sagte Rubio, die USA wünschten sich ein Abkommen mit Iran, »aber nicht um jeden Preis«. Stattdessen wollten die USA sicherstellen, dass die Übereinkunft in keiner Weise »die Stabilität oder den Wohlstand unserer Partner in der Golfregion untergräbt«.
Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran Ende Februar hatten vor allem die Golfstaaten unter Vergeltungsattacken Teherans gelitten. Iran hatte die Angriffe, unter anderem auf die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, mit der Unterstützung der Länder für die USA gerechtfertigt.
Zu den Forderungen Teherans sagte Rubio, die Erhebung von Gebühren könnte zu »Chaos« führen. Würde eine Maut für eine internationale Wasserstraße akzeptiert, dann würde sich das auf der ganzen Welt »verbreiten«, warnte Rubio. »Das ist ein grundlegendes Prinzip der heutigen Welt, ohne das die Welt im Chaos versinken würde.« Vor dem Krieg war die Durchfahrt durch die Straße von Hormus kostenlos.
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