


























14 Menschen in einem Auto mit nur fünf Sitzen: Die Polizei hat in Baden-Württemberg bei Hockenheim ein Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen, in dem sich insgesamt 14 Personen drängten – darunter sieben Kinder. Für mehrere von ihnen fehlten die vorgeschriebenen Sicherungen, wie die Polizei mitteilte. Auf den Wagen waren die Beamten durch einen Hinweis aufmerksam geworden.
Besonders kritisch aus Sicht der Polizei: Für keines der sieben Kinder konnte der Fahrer einen geeigneten Kindersitz vorweisen. Zudem waren die Kinder nicht mit den vorgeschriebenen Sicherheitsgurten gesichert. Der Mann wurde über die Verstöße belehrt, wollte sich dazu aber nicht äußern. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Die Polizei nahm den Vorfall zum Anlass, um darauf hinzuweisen, »dass Sicherheitsgurte und geeignete Kindersitze keine bloßen Formalitäten, sondern lebenswichtige Schutzmaßnahmen darstellen. Bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten können Verkehrsunfälle zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen. Insbesondere Kinder sind auf einen alters- und größenangepassten Schutz angewiesen.«
Es sei zudem Pflicht, die »zulässige Anzahl an Fahrzeuginsassen sowie die vorgeschriebene Sicherung aller Mitfahrenden« stets einzuhalten.
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