





























Verurteilt wurde er wegen seiner Versuche, die USA angesichts eines Umsturzverfahrens gegen seinen Vater zu Sanktionen gegen Brasilien zu bewegen. Das Urteil sieht überdies vor, dass Eduardo Bolsonaro nach der Verbüßung acht Jahre lang nicht für öffentliche Ämter kandidieren darf. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
»Es ist nicht die Aufgabe eines nationalen brasilianischen Abgeordneten, im Ausland Lobbyarbeit gegen sein eigenes Land zu betreiben«, begründete Richter Alexandre de Moraes das Urteil des Gerichts gegen Eduardo Bolsonaro.
Eduardo Bolsonaro erklärte, er sei nicht ordnungsgemäß über das Verfahren informiert worden; in Wahrheit gehe es darum, ihn politisch auszuschalten.
Das Oberste Gericht Brasiliens hatte Ex-Staatschef Jair Bolsonaro im September wegen eines geplanten Umsturzes zu gut 27 Jahren Gefängnis verurteilt (mehr dazu hier ). Er wurde schuldig gesprochen, eine »kriminelle Organisation« angeführt zu haben, um seine 2022 erlittene Wahlniederlage gegen seinen linksgerichteten Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva zu kippen.
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