惯性聚合 高效追踪和阅读你感兴趣的博客、新闻、科技资讯
阅读原文 在惯性聚合中打开

推荐订阅源

钛媒体:引领未来商业与生活新知
钛媒体:引领未来商业与生活新知
美团技术团队
Last Week in AI
Last Week in AI
WordPress大学
WordPress大学
博客园 - 三生石上(FineUI控件)
博客园 - 聂微东
雷峰网
雷峰网
阮一峰的网络日志
阮一峰的网络日志
博客园 - 叶小钗
IT之家
IT之家
Google DeepMind News
Google DeepMind News
D
Docker
J
Java Code Geeks
让小产品的独立变现更简单 - ezindie.com
让小产品的独立变现更简单 - ezindie.com
Apple Machine Learning Research
Apple Machine Learning Research
博客园 - 【当耐特】
V
V2EX
Hugging Face - Blog
Hugging Face - Blog
博客园 - Franky
月光博客
月光博客
宝玉的分享
宝玉的分享
酷 壳 – CoolShell
酷 壳 – CoolShell
aimingoo的专栏
aimingoo的专栏
freeCodeCamp Programming Tutorials: Python, JavaScript, Git & More

DER SPIEGEL - Schlagzeilen

Nach Einigung im Irankrieg: Merz, Meloni, Starmer und Macron wollen Straße von Hormus sichern (S+) Felix Nmecha: Der Gotteskicker Influencer – die großen Verführer jugendlicher Online-Käufer USA: Mutmaßlich zwölf Menschen sterben bei Flugzeugabsturz Generationenvertrag: Senioren-Union erklärt Rentenreform zur Schicksalsfrage der Koalition (S+) Die Work-Life-Balance ist hier schon mal nicht das Problem. Was lernt man bei »Mord mit Aussicht« über die Eifel? (S+) MG4 Urban im Test: Größer als ein VW Golf, billiger als ein ID. Polo Meinung: Die Lage am Morgen - Wenigstens in der Schweiz bleibt der Cage Fight aus (S+) Kündigung: Schlaflos nach der Entlassung – Strategien gegen Grübeln und Selbstzweifel (S+) Arbeitsmarkt: Wo es offene Stellen gibt – eine interaktive Karte (S+) Newsblog zur Fußball-WM: Deutschlands kommender Gegner hat es in sich Trumps 80. Geburtstag: Alles Hiebe zum Geburtstag - die Bilder vom Käfigkampf Iran-Krieg: Ölpreis sinkt nach Einigung deutlich und Aktienkurse in Asien steigen Russland überzieht Ukraine mit Angriffen – Polen lässt Kampfjets aufsteigen Oliver Tree: US-Sänger stirbt bei Helikopter-Kollision über Rio de Janeiro (S+) Fußball-WM 2026: Niederlande und Japan trennen sich unentschieden in Dallas (S+) WM 2026 live: Gewitterwarnung für Ecuador - Elfenbeinküste Krieg in Iran: Pakistan meldet Friedensvereinbarung zwischen USA und Iran US-Republikaner Mitch McConnell offenbar im Krankenhaus Jürgen Klopp bittet Julian Nagelsmann für »Noch«-Bemerkung um Verzeihung (S+) Fußball-WM 2026: DFB-Team gegen Curaçao in der Einzelkritik New York Knicks: Chaos nach Sieg – WM-Bus brennt auf Times Square (S+) WM 2026 live: Niederlande gegen Japan im Liveticker (S+) WM 2026: Deutschland besiegt Curaçao mit 7:1: Ein Tag, an dem fast alles gelingt (S+) WM 2026 live: Drei Erkenntnisse aus Deutschland - Curaçao Fußball-WM 2026: Deutschland startet mit 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao (S+) WM 2026 live: Deutschland schlägt Curaçao 7:1 Nahostkrieg: Donald Trump spricht Benjamin Netanyahu Urteilsvermögen ab Handball: Füchse Berlin verlieren zum zweiten Mal das Finale der Champions League Handball: Füchse Berlin verlieren zum zweiten Mal das Finale der Champions League
Möglicher Irandeal: Bis sich der Schiffsverkehr normalisi...
DER SPIEGEL · 2026-06-16 · via DER SPIEGEL - Schlagzeilen

Angesichts der vorläufigen Einigung mit Iran sprechen die USA bereits von einer vollständigen Öffnung der Straße von Hormus ab Freitag. Selbst wenn das gelingt, dürften die Lieferketten noch angespannt bleiben.

Blick auf Schiffe in der Straße von Hormus
Blick auf Schiffe in der Straße von Hormus

Blick auf Schiffe in der Straße von Hormus

Foto: REUTERS

Glaubt man Donald Trump, hat sich die Lage am Persischen Golf schon fast wieder normalisiert. Bereits am Montag hätten viele der festsitzenden Schiffe damit begonnen, »voll beladen mit Öl, aus der Straße von Hormus zu fahren«, sagte der US-Präsident. Die südliche Passage sei »absolut sicher und unberührt«. Ab Freitag, so die US-Regierung sei die Meerenge vollständig geöffnet.

Während sich europäische Staaten noch über einen gemeinsamen Militäreinsatz abstimmen, um Minen in dem Seegebiet zu räumen, soll vor Ort also schon der Verkehr wieder anlaufen. Zumindest unter westlichen Reederen allerdings herrschten zuletzt aber noch Zeifel daran, dass ein schnelles Comeback der Schifffahrt in der seit Monaten umkämpften Meerenge gelingt.

Die Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus könne Wochen dauern, sagte etwa der Vorstandsvorsitzende der großen japanischen Tankerreederei Mitsui O.S.K. Lines in einem Interview mit der »Financial Times «. Man wolle warten, ob das Abkommen zwischen den USA und Iran »substanziell« ist, sagte Jotaro Tamura dem Interview zufolge.

Vorsichtig optimistisch

»Was nun zustande kommen muss, ist nicht nur eine einfache Vereinbarung zwischen den betroffenen Ländern, sondern sie muss substanziell sein und sich in der tatsächlichen Lage in der Straße von Hormus niederschlagen, damit die Reedereien sich sicher fühlen, diese zu passieren«, sagte Tamura der »Financial Times«, allerdings noch ehe Trump eine Einigung zur Beendigung des Krieges im Iran verkündete.

Durch den am 28. Februar begonnenen Irankrieg ist der Schiffsverkehr auf dem Seeweg in den Persischen Golf weitgehend zum Erliegen gekommen. Zu Friedenszeiten passieren rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasversorgung die Straße von Hormus. Hinzu kommen Produkte wie Aluminium und Harnstoff. Mitsui O.S.K. zählt zu den drei größten japanischen Reedereiunternehmen, verfügt über eine Flotte von mehr als 900 Schiffen, darunter Massengutfrachter, Tanker und Fähren.

»Angesichts der Erfahrungen der letzten Monate halte ich es für realistisch anzunehmen, dass es mindestens ein paar Wochen, wenn nicht sogar einen Monat dauern könnte«, sagte Tamura der Zeitung. Die Tatsache, dass das Abkommen zwischen Washington und Teheran kurz vor dem Abschluss stand, habe Tamuras Einschätzung nicht geändert, hieß es in dem FT-Bericht.

Auch deutsche Reeder zeigten sich bislang nur verhalten optimistisch. »Ob die für Freitag angekündigte Vereinbarung zu einer dauerhaft sicheren und verlässlichen Passage durch die Straße von Hormus führt, muss sich erst noch beweisen«, sagte der Chef des Verbands deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, am Montag. »Wir sind aber vorsichtig optimistisch.« Jetzt komme es darauf an, Vertrauen und Sicherheit wiederherzustellen. Dass die Bundesregierung sich an der Sicherung der Schifffahrt in der Region beteiligen will, begrüßt der Verband.

Eine vollständige Entspannung der Versorgungsströme ist laut dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) derweil noch lange nicht in Sicht. Zahlreiche Lieferketten blieben belastet, darunter litten besonders die Branchen Chemie, Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und Halbleiterindustrie sowie Pharma und Medizintechnik. Der BME rechnet noch mit Störungen »über Wochen und Monate in den Produktionsnetzwerken«.