





























Trotz Korruptionsvorwürfen hat US-Präsident Donald Trump einen vom Golfemirat Katar geschenkten Jumbojet als künftige Regierungsmaschine vorgestellt. »Das andere Flugzeug war etwa 35 Jahre alt, und es war an der Zeit«, sagte der sichtlich begeisterte Trump auf einem Podium vor der Maschine vom Typ Boeing 747.
Das Flugzeug sei rot, weiß und blau lackiert worden und habe »letzte behördliche Anpassungen« erhalten, etwa abhörsichere Funktechnik und ein Raketenabwehrsystem. Die neue Farbgebung soll für alle Maschinen der Air Force One Flotte zum Standard werden.
Der Republikaner kündigte an, mit dem neuen Jumbojet in die Türkei fliegen zu wollen. Anfang Juli wird er zum Nato-Gipfel in Ankara erwartet. Auch wolle er die Boeing 747 für einen Flug zu einer »großen Konferenz« in China nutzen – konkreter wurde Trump allerdings nicht.
Früheren Berichten zufolge hat die Maschine vom Typ Boeing 747 einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar (348 Mio. Euro). Das außergewöhnliche Präsent eines ausländischen Partners wirft rechtliche und ethische Fragen auf. Demokraten sprachen von »blanker Korruption« und drohten mit Protestaktionen im US-Parlament.
Trump hingegen verteidigte das Geschenk des Golfstaates vehement. Über mehrere Tage argumentierte er, es wäre unsinnig und gar »dumm«, ein solches Angebot für ein »kostenloses, sehr teures Flugzeug« auszuschlagen – schließlich spare der amerikanische Steuerzahler damit Geld.
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