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DER SPIEGEL - Schlagzeilen

Nach Einigung im Irankrieg: Merz, Meloni, Starmer und Macron wollen Straße von Hormus sichern (S+) Felix Nmecha: Der Gotteskicker Vor der kroatischen Küste: Mindestens drei Touristen sterben bei Schiffskollision Influencer – die großen Verführer jugendlicher Online-Käufer USA: Mutmaßlich zwölf Menschen sterben bei Flugzeugabsturz Generationenvertrag: Senioren-Union erklärt Rentenreform zur Schicksalsfrage der Koalition (S+) Die Work-Life-Balance ist hier schon mal nicht das Problem. Was lernt man bei »Mord mit Aussicht« über die Eifel? (S+) MG4 Urban im Test: Größer als ein VW Golf, billiger als ein ID. Polo Meinung: Die Lage am Morgen - Wenigstens in der Schweiz bleibt der Cage Fight aus (S+) Kündigung: Schlaflos nach der Entlassung – Strategien gegen Grübeln und Selbstzweifel (S+) Arbeitsmarkt: Wo es offene Stellen gibt – eine interaktive Karte (S+) Newsblog zur Fußball-WM: Deutschlands kommender Gegner hat es in sich Trumps 80. Geburtstag: Alles Hiebe zum Geburtstag - die Bilder vom Käfigkampf Iran-Krieg: Ölpreis sinkt nach Einigung deutlich und Aktienkurse in Asien steigen Russland überzieht Ukraine mit Angriffen – Polen lässt Kampfjets aufsteigen Oliver Tree: US-Sänger stirbt bei Helikopter-Kollision über Rio de Janeiro (S+) Fußball-WM 2026: Niederlande und Japan trennen sich unentschieden in Dallas (S+) WM 2026 live: Gewitterwarnung für Ecuador - Elfenbeinküste Krieg in Iran: Pakistan meldet Friedensvereinbarung zwischen USA und Iran US-Republikaner Mitch McConnell offenbar im Krankenhaus Jürgen Klopp bittet Julian Nagelsmann für »Noch«-Bemerkung um Verzeihung (S+) Fußball-WM 2026: DFB-Team gegen Curaçao in der Einzelkritik New York Knicks: Chaos nach Sieg – WM-Bus brennt auf Times Square (S+) WM 2026 live: Niederlande gegen Japan im Liveticker (S+) WM 2026: Deutschland besiegt Curaçao mit 7:1: Ein Tag, an dem fast alles gelingt (S+) WM 2026 live: Drei Erkenntnisse aus Deutschland - Curaçao Fußball-WM 2026: Deutschland startet mit 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao (S+) WM 2026 live: Deutschland schlägt Curaçao 7:1 Nahostkrieg: Donald Trump spricht Benjamin Netanyahu Urteilsvermögen ab Handball: Füchse Berlin verlieren zum zweiten Mal das Finale der Champions League Handball: Füchse Berlin verlieren zum zweiten Mal das Finale der Champions League (S+) Meinung: Schweiz: Schweizer lehnen Zehnmillioneninitiative mit 55 Prozent ab Genf: Großaufgebot der Polizei bei Protesten gegen G7-Gipfel Genf: Großaufgebot der Polizei bei Protesten gegen G7-Gipfel am Genfer See (S+) WM 2026 live: Deutschland gegen Curaçao im Liveticker Aufregung um Spruch von Jürgen Klopp: Bundestrainer Julian Nagelsmann reagiert gelassen (S+) Schweizer Volksabstimmung über Begrenzung der Migration: Ende eines Erfolgsrezepts (S+) Schweiz - Volksabstimmung über Begrenzung der Migration: Ende eines Erfolgsrezepts Ed Sheeran verhilft lang vergessener Platte von 1978 zu spätem Streaming-Debüt Ed Sheeran entdeckt lang vergessene Platte von 1978 – und verhilft ihr zu später Aufmerksamkeit (S+) CDU und AfD: Das »Kumpel-Foto«, der Witz und die Frage, was CDU und AfD in Sachsen-Anhalt noch trennt Brand in Nordrhein-Westfalen: Windrad in Flammen – Bahnstrecke gesperrt Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen: Windrad in Flammen – Bahnstrecke gesperrt Formel 1 in Barcelona: Lewis Hamilton gewinnt erstmals Grand Prix für Ferrari (S+) Tempo der Übertragungsarten: So jubeln Sie früher als Ihre Nachbarn Formel 1 in Barcelona: Lewis Hamilton gewinnt erstmals für Ferrari Fußball-WM heute: Das sollten Sie vor den Spielen am Abend und in der Nacht wissen (S+) Bisher nichts mitbekommen? 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Schließen die USA und Iran heute ein Abkommen? Teheran zögert offenbar
DER SPIEGEL · 2026-06-14 · via DER SPIEGEL - Schlagzeilen

Krieg im Nahen Osten Einigung über mögliches Iran-Rahmenabkommen weiter unklar

Laut US-Präsident Donald Trump sollen Washington und Teheran am Sonntag ein Abkommen unterzeichnen. Doch aus Iran kommen erneut andere Signale.

Eine Frau in Teheran hält eine iranische Flagge in die Luft, im Hintergrund ist ein Porträt des Obersten Führers Ajatollah Mojtaba Khamenei zusehen
Eine Frau in Teheran hält eine iranische Flagge in die Luft, im Hintergrund ist ein Porträt des Obersten Führers Ajatollah Mojtaba Khamenei zusehen

Eine Frau in Teheran hält eine iranische Flagge in die Luft, im Hintergrund ist ein Porträt des Obersten Führers Ajatollah Mojtaba Khamenei zusehen

Foto: Vahid Salemi / AP / dpa

Die USA und Iran ringen offenbar weiter um eine Einigung für eine verlängerte Waffenruhe im Krieg. Ob und wann genau ein Abkommen unterschrieben werden könnte, dazu gehen die Angaben weiterhin auseinander.

Sowohl die USA, Iran als auch Vermittler Pakistan sprachen kürzlich von einer zeitnahen Unterzeichnung einer Übereinkunft. Laut US-Präsident Donald Trump könnte es schon am Sonntag so weit sein. Das pakistanische Außenministerium schreibt auf der Plattform X, es sei eine virtuelle Zeremonie zur Unterzeichnung geplant.

Iran hat das bislang weder bestätigt noch dementiert. Außenamtssprecher Esmail Baghai sagte am Samstag, die Unterzeichnung könnte in den kommenden Tagen stattfinden. Die den Revolutionswächtern nahestehende iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet nun unter Berufung auf einen Insider, die Führung in Teheran habe sich noch nicht entschieden, ob sie dem Abkommen zustimme. Die Prüfung der politischen, rechtlichen und technischen Aspekte laufe auf Experten- ​und Entscheidungsebene weiter.

US-Präsident Donald Trump meint, das Abkommen werde heute unterzeichnet

US-Präsident Donald Trump meint, das Abkommen werde heute unterzeichnet

Foto: Jacquelyn Martin / AP / dpa

Rahmenabkommen soll Waffenruhe verlängern

Neben der Öffnung der Straße von Hormus soll das Papier Berichten zufolge nach jetzigem Stand die – fragile und mehrfach gebrochene – Waffenruhe um 60 Tage verlängern und Startpunkt für Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sein.

Trump machte bei seinem Post auf der Plattform Truth Social keine Angaben dazu, wo, wie oder von wem die Vereinbarung unterzeichnet werden soll. Zwischenzeitlich war von einer Zeremonie in Genf die Rede gewesen. Von iranischer Seite hieß es am Samstag lediglich, in den nächsten ein bis zwei Tagen seien keine Reisen iranischer Vertreter nach Genf oder in die pakistanische Hauptstadt Islamabad geplant. Weniger als eine Autostunde von Genf entfernt findet nächste Woche der G7-Gipfel im französischen Ort Évian-les-Bains statt.

Das US-Nachrichtenportal »Axios«  berichtet, US-Beamte und Quellen in den Vermittlerstaaten hätten bestätigt, dass die Unterzeichnung virtuell stattfinden solle. Das soll demnach vor allem logistische Gründe haben: Vizepräsident JD Vance, der die US-Delegation anführt, hätte es sonst nicht geschafft, rechtzeitig in die USA zurückzukehren, bevor Trump am Montagmorgen zum G7-Gipfel nach Frankreich aufbricht. Aus Sicherheitsgründen wird in den USA meist vermieden, dass der Präsident und sein Stellvertreter gleichzeitig im Ausland sind.

Schiffe in der Straße von Hormus

Schiffe in der Straße von Hormus

Foto: Altaf Qadri / AP / dpa

Zuletzt kamen auch aus Teheran optimistische Töne: Man sei noch nie so nah an einer Einigung gewesen, sagte Außenamtssprecher Baghai am Samstag laut dem Staatssender Irib. Mit Blick auf die erhoffte Unterzeichnung sagte er demnach weiter: »Den genauen Zeitpunkt sollte man lieber abwarten, denn aufgrund der Unbeständigkeit der Gegenseite ist Vorsicht geboten.«

Was bislang über den möglichen Inhalt eines Abkommens kolportiert wird:

  • Laut Trump soll unmittelbar nach der Unterzeichnung die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Straße von Hormus wieder geöffnet werden.

  • Dem iranischen Außenamtssprecher zufolge zielt die Vereinbarung in erster Linie auf eine Beendigung der Kriegshandlungen an allen Fronten – einschließlich des Libanon, wo Israel die proiranische Hisbollah-Miliz bekämpft.

  • Teheran ging es in den Verhandlungen auch um die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte in Milliardenhöhe. Trump schrieb in seinem Post am Samstag, Iran werde im ersten Schritt kein Geld erhalten.

  • Laut einem hochrangigen US-Beamten soll Iran fortan die Finanzierung terroristischer Gruppen verboten sein.

Menschen an einer Kreuzung in Teheran

Menschen an einer Kreuzung in Teheran

Foto: Abedin Taherkenareh / EPA

Einigung über Atomprogramm fraglich

Das iranische Atomprogramm und weitere relevante Themen sollen Baghai zufolge in den kommenden 60 Tagen auf der Verhandlungsagenda stehen. Laut einem hochrangigen US-Beamten soll das Rahmenabkommen bereits eine Zusage Irans beinhalten, das Atomprogramm zurückzubauen. Trump schrieb dazu am Samstag, zu gegebener Zeit, wenn sich alles beruhigt habe, werde man die verschütteten Uranvorräte Irans bergen. Diese sollten dann verdünnt und vernichtet werden – »ob in Iran oder in den Vereinigten Staaten«. Ob es in möglichen vertieften Verhandlungen tatsächlich zu einer Einigung über das umstrittene iranische Atomprogramm kommt, ist aber fraglich.

Auch Trump gab am Samstag in seinem Post zu erkennen, dass nicht alle Fallstricke aus dem Weg geräumt sind: Zwar schrieb er, die USA freuten sich auf eine längerfristige Zusammenarbeit mit Iran und dem gesamten Nahen Osten – dann fügte er aber hinzu: »Hoffentlich wird dieser Prozess schnell, einfach und reibungslos verlaufen. Falls nicht, haben wir die ultimative Alternative, die hoffentlich nie wieder zum Einsatz kommen wird!«

Der Irankrieg hatte am 28. Februar mit amerikanisch-israelischen Angriffen auf Ziele in Iran begonnen. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe, während der es aber immer noch zu vereinzelten gegenseitigen Angriffen kam. Israel ist nicht direkt an den Verhandlungen mit Iran beteiligt, hielt sich aber an die zwischen den USA und seinem Erzfeind vereinbarte Waffenruhe. Trump ließ erkennen, dass sich Israel auch künftig an Vereinbarungen zwischen Washington und Teheran halten werde.