























Ein 23-Jähriger ist beim Baden im Starnberger See ertrunken. Der junge Mann sei am Freitag von einem Boot in den See gesprungen und dann kurze Zeit später untergegangen, wie die Polizei mitteilte. Auch ein 26-Jähriger sprang demnach von dem Boot. Er habe laut einem Polizeisprecher noch zu einem anderen Boot schwimmen können.
Mehrere Zeugen versuchten, den jungen Mann noch aus dem Wasser zu retten, jedoch ohne Erfolg. Taucher fanden später den 23-Jährigen in etwa acht Meter Tiefe.
»Offene Gewässer sind keine Schwimmbäder«, mahnt Thomas Huber, der Landesvorsitzende der Wasserwacht Bayern. Entfernung, Kälte, Erschöpfung oder ein kurzer Moment der Unsicherheit könnten schnell lebensgefährlich werden.
In diesem Jahr sind bereits mehr als ein Dutzend Menschen in Bayern beim Baden gestorben. Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte, ertranken zehn der Opfer in Seen. Drei Menschen kamen in Flüssen ums Leben, je ein Mensch in einem Natur- und in einem Freibad.
»Es sind fast ausschließlich Männer betroffen, viele davon im Alter von 20 bis 25 Jahren«, sagte eine BRK-Sprecherin. Nach der Statistik war nur eine Frau unter den Opfern. Nach den jüngeren Männern sind vor allem die Senioren ab 70 Jahren betroffen, in dieser Gruppe gab es fünf Todesopfer.
此内容由惯性聚合(RSS阅读器)自动聚合整理,仅供阅读参考。 原文来自 — 版权归原作者所有。