























Begründet wird die Begrenzung damit, dass Abgeordnete nicht besser verdienen sollten als die »arbeitende Klasse«. Das Vorhaben traf bei einigen Abgeordneten auf Widerspruch. An den Formulierungen des Gehaltsdeckels wurde intern wochenlang gefeilt. Am Ende unterstützten sie rund 65 Prozent der Delegierten. Ein Antrag auf Vertagung der Entscheidung fand keine Mehrheit.
Schon jetzt gelten für Linkenabgeordnete sogenannte Mandatsträgerabgaben an die Partei. Der Beschluss soll den Gehaltsdeckel »vereinheitlichen und vor allem eine Unterstützung von Sozialfonds ermöglichen, die an ›Die Linke hilft‹ angebunden sind«. Die Landesverbände werden aufgefordert, ähnliche Regeln auch für Landtagsabgeordnete zu finden. Ziel sei, flächendeckende Sozialfonds aufzubauen.
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