




















Er habe am Morgen mit König Charles gesprochen, sagte Starmer am Montag vor seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street. Er werde den nationalen Exekutivausschuss (NEC) seiner Labour-Partei bitten, einen Zeitplan für die Regelung seiner Nachfolge aufzustellen. Seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin sicherte Starmer seine volle Unterstützung zu.
»Bei jeder Entscheidung, die ich getroffen habe, ging es darum, das Land, das ich liebe, an die erste Stelle zu setzen«, sagte Starmer. Seine Partei habe gesprochen und dem wolle er Gehör schenken: »Aus diesem Grund werde ich als Parteichef der Labour-Partei zurücktreten.« Er werde sich jetzt Zeit nehmen für seine Familie, sagte Starmer und umarmte kurz darauf seine Frau Victoria, die mit ihm vor die 10 Downing Street getreten war.
Als Nachfolger von Starmer brachte sich zuletzt Andy Burnham in Stellung. Der parteiinterne Herausforderer gewann in der Nachwahl den vakanten Parlamentssitz im Kreis Makerfield – die Voraussetzung, um den Premier herausfordern zu können. Ob sich ein weiterer Kandidat für Starmers Nachfolge an der Labour-Spitze aus der Deckung wagt, ist noch offen. Ambitionen hatte zuletzt der als Gesundheitsminister zurückgetretene Wes Streeting gezeigt. Erwartet wird jedoch, dass er sich hinter Burnham einreiht und dafür mit einem Kabinettsposten belohnt wird. (Mehr über den potenziellen Starmer-Nachfolger Burnham lesen Sie hier .) Minister und Abgeordnete hatten Starmer zum Rückzug gedrängt.
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