


























Bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Zudem wurden 33 weitere Menschen verletzt, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut am Freitag mit. Israel meldete seinerseits den Tod von vier seiner Soldaten. Die Zahl der Toten auf beiden Seiten ist die höchste an einem Tag seit Unterzeichnung der US-iranischen Rahmenvereinbarung über ein Ende des Irankriegs, die auch Libanon umfasst.
Die israelischen Angriffe erfolgten libanesischen Staatsmedien zufolge in mindestens zehn Ortschaften in der Nähe der Stadt Nabatije. Acht der Getöteten wurden demnach aus der Stadt Haruf gemeldet. Die nächtlichen israelischen Luftangriffe hätten den Abtransport der Getöteten und Verletzten verhindert, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium weiter.
Die Angriffe zielten nach Angaben der israelischen Armee auf Stellungen der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz ab. »Die Armee hat in der vergangenen Nacht Hisbollah-Terroristen und -Infrastruktur in mehreren Gebieten im Südlibanon attackiert und wird dies weiterhin tun«, erklärte die israelische Armee am Freitag. Die Angriffe seien eine Reaktion auf »die wiederholten Verstöße« der von Iran unterstützten Miliz gegen die Waffenruhe.
Israel teilte zudem mit, weitere Angriffe auf Hisbollah-Ziele ausgeführt zu haben. Zuvor hatte die schiitische Miliz angegeben, bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen ihren Kämpfern und einer Einheit der israelischen Armee im Südlibanon drei israelische Panzer zerstört zu haben. In einer am Morgen veröffentlichten Erklärung teilte die Hisbollah mit, israelische Streitkräfte in der Nähe der Ali-Taher-Hügel nahe Nabatije mit »Raketen und Mörsergranaten« beschossen zu haben.
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