






















Sie ist ein Nadelöhr für Schiffe und der einzige Zugang zum Persischen Golf: Nachdem Iran angekündigt hat, die Straße von Hormus erneut zu schließen, bekräftigte das US-Militär, die Meerenge bleibe offen. »Iran kontrolliert die Straße von Hormus nicht«, sagte Tim Hawkins, Sprecher des US-Regionalkommandos Centcom.
Centcom zufolge ist das Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens »eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden.«
Irans zentrales Militärkommando begründete den Schritt, die Straße von Hormus erneut für die Durchfahrt aller Schiffe sperren zu wollen, mit der Nichteinhaltung der Waffenruhe im Südlibanon. Diese war im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart worden. Das Militärkommando drohte mit weiteren Maßnahmen, sollte Israels Armee die Kämpfe im Libanon fortsetzen.
Vertreter der Vereinigten Staaten, von Iran sowie der Vermittler Pakistan und Katar würden an den Gesprächen teilnehmen, hieß es weiter. Islamabad werde den Prozess als Mediator weiterhin unterstützen, um die im Rahmenabkommen erzielten Übereinkünfte zu vertiefen.
Iran hatte die Straße von Hormus nach Kriegsbeginn am 28. Februar weitgehend blockiert. Durch die Meerespassage werden rund 20 Prozent des globalen Energiehandels abgewickelt. Die Schließung zeigte die Verwundbarkeit globaler Lieferketten und hatte massive Auswirkungen auf die internationalen Energiemärkte.
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