























Lange hat BMW die Einführung von Elektroautos auf Basis der Neuen Klasse medial vorbereitet. Die ungenierte Nutzung eines so bedeutsamen Begriffs aus der eigenen Firmen-Historie sollte verdeutlichen, wie groß der Schritt ist, den BMW hier vollzieht. Die Marke wollte ein Statement setzen, und liefert das durchaus auch. Im Test zeigte der BMW iX3 zahlreiche Stärken und nur wenige Schwächen, was für die Bayern an zwei Stellen zu einem Problem wird.
BMW wurde vom Ansturm offenkundig vollkommen überrollt. Lieferzeiten von über einem Jahr sind mehr als nur ein Hinweis darauf. Das ist bemerkenswert vor dem Hintergrund, dass das geplante Basismodell iX3 40 erst ab dem Sommer 2026 zu bestellen ist und die Leasingkonditionen für den von uns gefahrenen 50er zum Teil als Abwehrangebote gesehen werden dürfen. Zumal es kurz nach dem Bestellstart bereits eine Erhöhung des Listenpreises gegeben hat, der schon davor absolut unverdächtig war, irgendwie günstig zu erscheinen.
Im Falle des iX3 50 geht es aktuell bei 70.900 Euro los, das Basismodell 40 ist mit 63.400 Euro angeschlagen. Wesentliche Unterschiede: Das kommende Einstiegsmodell hat Heck- statt Allradantrieb, 235 statt 345 kW, die Batterie hat 82,6 kWh und kann mit maximal 300 kW geladen werden. So viel sei vorab verraten: Es scheint angesichts dessen, was der iX3 50 liefert, geradezu verlockend, im Zweifel seinen Mehrpreis gegenüber dem 40 lieber in die Ausstattung zu stecken. Auf das zweite Problem von BMW komme ich am Ende zu sprechen.
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