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Die Kamera per App steuern: Wann Smartphone & Tablet wirk...
Katja Seidel · 2026-06-17 · via heise online News

Heutzutage gibt es für fast alles eine App. So verwundert es wenig, dass sich auch Kameras seit einiger Zeit übers Smartphone oder Tablet steuern lassen. Aber bieten die Apps einen echten Mehrwert oder sind sie eher eine nette Spielerei? Folgende Gründe können für eine ausgelagerte Kamerabedienung sprechen:

  • Das Kameradisplay ist zu klein und schlecht abzulesen. Insbesondere beim manuellen Fokussieren (wie bei Astroaufnahmen im Dunkeln) und bei nicht schwenkbaren Displays kann dies eine Herausforderung darstellen.
  • Eine besondere Kameraposition (etwa bodennah, stark in den Himmel geneigt) macht die Bedienung umständlich.
  • Die „blinde“ Kamerabedienung im Dunkeln fällt schwer.
  • Die Kamera soll erschütterungsfrei oder aus einiger Entfernung ausgelöst werden (etwa für ein Selbstporträt).
  • Aufgenommene Bilder sollen von der Kamera auf das Smartphone übertragen werden (etwa um sie zu bearbeiten, von dort zu verschicken oder online zu posten).
  • Erweiterte Funktionen sind nur mit der App möglich: Die Firmware der Kamera soll aktualisiert, Datum und Uhrzeit synchronisiert oder die Standortinformationen zu den Bildern (Geotagging) aus den GPS-Daten des Smartphones hinzugefügt werden.
Katja Seidel

Katja Seidel ist passionierte Astro- und Polarlichtfotografin. Insgesamt hat sie schon fast 200 Nächte im hohen Norden auf der Polarlichtjagd verbracht. Ihr Wissen teilt sie in Artikeln, Onlinekursen, Seminaren, Workshops und ihrem Buch Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialequipment im Rheinwerk Verlag.​

Solche Apps haben also zumindest in bestimmten Situationen ihre Berechtigung.

Um eine echte Hilfe im Fotoalltag zu sein, müssen sie eine unkomplizierte Verbindung zwischen Smartphone und Kamera ermöglichen und reibungslos funktionieren. Bieten sie nicht alle Funktionen, die die Fotografin oder der Fotograf üblicherweise einsetzt, machen sie eher Umstände, anstatt zu helfen. Wie nützlich sie sind, ist daher von individuellen Bedürfnissen und der verwendeten Hardware abhängig.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Die Kamera per App steuern: Wann Smartphone & Tablet wirklich helfen". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.