






















Während manche Hersteller nur alle zwei Jahre ein neues Smartphone vorstellen, lüftet Xiaomi traditionell zweimal im Jahr den Vorhang für neue High-End-Handys. Die T-Serie mit dem neuen Spitzenmodell 17T Pro rangiert dabei preislich ein wenig unter der absoluten Luxusliga. Unser Testgerät in der gelieferten Speichervariante mit 12/512 GByte kostet rund 1000 Euro, mit 256 GByte ist das Smartphone 100 Euro günstiger, mit 1 TByte einen Hunderter teurer.
Das Design des T-Modells ähnelt dem des Namensvetters Xiaomi 17 stark: gerade Kanten aus Aluminium, mattes Glas auf der Rückseite, ein quadratisches Kameraelement mit drei Objektiven und einem LED-Blitz in der oberen linken Ecke. Zwei Lautsprecher, SIM-Schublade, USB-Anschluss – das war’s. Extravaganzen wie einen echten Kameraauslöser, eine Kopfhörerbuchse oder anderen Schnickschnack spart sich Xiaomi. Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel, das Gehäuse nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.
In der T-Serie setzt Xiaomi meist keine Chips von Qualcomm ein, sondern greift auf Prozessoren von MediaTek zurück. Die sind im Einkauf ein wenig günstiger, in der Oberklasse aber konkurrenzfähig. Im 17T Pro steckt ein MediaTek Dimensity 9500, ein Octa-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 4,21 GHz auf dem stärksten Rechenkern. In dem Xiaomi-Smartphone ist er an 12 GByte Arbeitsspeicher angebunden, das ist für Smartphones der Oberklasse derzeit ein typischer Wert.
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