

























KI-Bildgeneratoren erstellen hübsche Fotos. Wer will schon Bilder von Hautkrebs generieren? Im Interview erklärt Stanislav Frolov, warum das sinnvoll ist.
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Lesezeit: 11 Min.
Jedes Jahr erkranken rund 350.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs – etwa so viel wie die Großstädte Bochum oder Wuppertal Einwohnende haben. Und die Fallzahlen steigen. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland fast doppelt so viele Menschen wegen Hautkrebs im Krankenhaus behandelt wie noch vor zwanzig Jahren. KI-gestützte Werkzeuge könnten künftig helfen, die Diagnosechancen zu verbessern.
Doch KI-Modelle sind voreingenommen – auch diejenigen, die das Rückgrat von intelligenten Diagnosetools in der Hautmedizin bilden. Sie erkennen Hautkrebs bei manchen Bevölkerungsgruppen wie dunkleren Hauttypen oder jungen Menschen deutlich schlechter, weil die auf Bildern in den Trainingsdaten schlicht zu selten vorkommen.
Hier setzt ein Projekt des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) an. Das Team um Stanislav Frolov entwickelte ein generatives KI-Modell, das fotorealistische Bilder von Hautkrebs erzeugt. Die sollen medizinische Erkennungsmodelle fairer machen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Faire KI in der Hautmedizin: Wenn der Rechner Krebs erfindet". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
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