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Saugroboter Mova P50 Ultra im Test: Saugt und wischt gut für unter 500 Euro
Stefan Schomberg · 2026-06-07 · via heise online News

Der Mova P50 Ultra saugt gut, wischt ordentlich und bietet eine Reinigungsstation mit Heißwasser und Trocknung – für unter 500 Euro. Wo ist der Haken?

Der Mova P50 Ultra ist ein solider Saug- und Wischroboter mit Reinigungsstation, die den Betrieb des Geräts weitgehend automatisiert. Sie übernimmt Staubabsaugung, Moppreinigung mit heißem Wasser und deren Trocknung. Mit einer Saugleistung von 19.000 Pa ist der P50 Ultra klar im Mittelfeld verortet, das passt zum Preis des kleinen P50-Modells. Darüber ist der Mova P50 Pro Ultra (Testbericht) angesiedelt.

Dem günstigeren Geschwistermodell fehlen im Vergleich einige Sensorik- und Komfortmerkmale, vor allem bei der Objekterkennung und für Reinigungsmittel. Warum der P50 Ultra ohne Pro-Zusatz dennoch das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, klärt der Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Mova P50 Ultra?

Die Bauhöhe des Mova P50 Ultra liegt bei 9,8 cm, er entspricht damit dem typischen Saugroboter-Aufbau mit fest installiertem Laserturm. Das Gehäuse besteht wie immer aus Kunststoff, wirkt aber ausreichend wertig und gut verarbeitet. Der Staubbehälter im Roboter verbirgt sich unter der Oberseite, die entgegen vieler aktueller Modelle nicht magnetisch gehalten wird und komplett abnehmbar ist, sondern an einem Scharnier hängt. Der Behälter ist mit 300 ml eher klein, dank der automatischen Absaugung ist das im Alltag aber kein Problem. Der P50 Ultra bietet eine Hauptbürste mit Anti-Tangle-Funktion gegen Haarverwicklung, eine ausfahrbare Seitenbürste und zwei anhebbare Wischpads, von denen das rechte zum Rand hin ausgefahren werden kann.

Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Mova P50 Ultra – Bilderstrecke

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Die Station übernimmt das automatische Entleeren in einen Staubbeutel mit 3,2 l Volumen. Dazu kommen ein Frischwassertank mit 4 l und ein Schmutzwassertank mit 3,5 l, mit deren Hilfe die beiden drehenden Wischmopps heiß gesäubert und schmutziges Wasser abgesaugt werden. Anschließend wird mit warmer Luft aktiv getrocknet.

Die Station misst 42 x 47 x 46 cm. Das ist nicht unbedingt klein, dank der sanften Rundungen und der weißen Farbe unseres Testmodells wirkt das aber weniger massiv als es eigentlich ist. Tanks und Abdeckungen sind gut zugänglich. Im Gegensatz zum Pro-Ultra-Modell kommt der P50 Ultra im Test zwar mit der Vorbereitung für eine automatische Reinigungsmitteldosierung, den Tank dafür müssen Nutzer aber hinzukaufen, sofern sie diese Funktion haben möchten. Ein Schuss Reiniger ins Frischwasser tut‘s aber auch.

Einrichtung: Wie schnell ist der Mova P50 Ultra betriebsbereit?

Auch wenn der Mova P50 Ultra mit deutlich unter 500 Euro günstiger als Topmodelle ist, bietet es dennoch viele von deren Funktionen. Die App ist für Kartierung, Einrichten von Sperrzonen sowie zahllose weitere Optionen Pflicht – ohne lässt sich der Roboter zwar auch nutzen, allerdings verschenkt man dann wie bei allen modernen Saugrobotern 90 Prozent des Potenzials. In der App lassen sich etwa Zeitpläne, Raumreihenfolgen und No-Go-Bereiche anlegen und auch die Stationseinstellungen – etwa wie oft Mopps gewaschen werden sollen – werden hier eingestellt. Wer mehrere Etagen hat, profitiert zusätzlich von mehreren speicherbaren Karten. Bei Funktionsumfang und Bedienbarkeit profitiert Mova deutlich von der engen Verbindung zu Konzernmutter Dreame.

Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Mova P50 Ultra – App

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Navigation: Wie gut erkennt der Mova P50 Ultra Hindernisse?

Der P50 Ultra kartiert per Lasersensor im Turm und nutzt weitere Sensoren zum parallelen Fahren an Wänden, gegen Treppenabsturz und zur Erkennung von größeren Hindernissen. Das sorgt in Tests für sauberes Bahnenziehen und lückenlose Raumabdeckung. Hinter Topmodellen zurück bleibt der P50 Pro allerdings bei der Erkennung von kleinen Objekten und Flecken auf dem Boden. So übersieht das Modell mangels fortschrittlicherer Objekterkennung gern kleine Teile wie Würfel, Katzenspielzeug oder Kabel, deren Farbe sich nicht genug vom Untergrund abhebt. In dieser Preisklasse ist das aber normal und daher verschmerzbar. Aufräumen vor der Reinigung des Roboters ist aber Pflicht. Der P50 Pro Ultra (Testbericht) ergänzt die Laser-Navigation für die Objekterkennung um eine RGB-Kamera, die zudem auch Haustiererkennung unterstützen soll.

Reinigung: Wie gut saugt und wischt der Mova P50 Ultra?

Der Mova P50 Ultra bietet 19.000 Pascal Saugleistung – das ist kein Spitzenwert, der Mittelklasse aber absolut angemessen. Im Test zeigte der P50 Ultra auf Hartboden sehr gute, auf kurzflorigem Teppich solide Werte. Mit hochflorigem Teppich kann er hingegen wenig anfangen, hier schlagen sich aktuell Modelle mit adaptivem Chassis wie ein Roborock Saros 20 (Testbericht) deutlich besser. Modelle ohne Höhenanpassung wie der P50 Ultra fahren sich hier ansonsten gerne fest. Davon abgesehen ist die Reinigungsleistung ordentlich.

Beim Wischen bietet das Mova-Mittelklassemodell gemessen an der verwendeten Technik ebenfalls gute Ergebnisse. Die drehenden Wischpads lassen sich anheben, um Teppiche nicht zu befeuchten, und die Station wäscht die Mopps mit 75 °C heißem Wasser. Bei normal verschmutzter Wohnung wird so kein manuelles Eingreifen nötig.

Im Test blieben zwar – typisch für drehende Wischmopps – bei stärkerer Verschmutzung nach dem Wischen noch sichtbare oder beim Nachwischen messbare Rückstände zurück. Denn die drehenden Mopps sind schlicht irgendwann gesättigt und nehmen keinen Schmutz mehr auf, der Roboter kann das aber nicht erkennen. Besser sind hier Topmodelle mit Wischwalze, bei denen das schmutzige Wasser direkt nach dem Wischen wieder abgezogen wird. Für normale Verschmutzung reicht die Wischtechnik des P50 Ultra aber für gute Ergebnisse aus – auch am Rand, wo der Roboter sehr gut wischt.

Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Mova P50 Ultra?

Der P50 Ultra arbeitet mit einem Akku mit 14,4 V und 5,2 Ah, als Betriebsdauer werden bis zu 200 Minuten genannt. Nach rund 3,5 Stunden ist der Akku wieder vollgeladen. Im Alltag hängt die Betriebszeit wie immer stark von der zu reinigenden Umgebung ab. Im Test schaffte der P50 Ultra rund 80 bis 100 m² einer echten Wohnung – ein ordentlicher, wenn auch kein Spitzenwert.

Preis

Die UVP für den Mova P50 Ultra liegt bei 499 Euro. Aktuell am günstigsten mit rund 399 Euro ist er bei Amazon nach Abzug eines 20-Prozent-Coupons zum Anklicken. Der P50 Pro Ultra kostet damit derzeit etwa 200 Euro mehr.

Fazit

Der Mova P50 Ultra bietet viel Komfort pro Euro, vor allem durch die Station mit Absaugung und heißer Moppwäsche. Zudem sind Navigation, Saugleistung und – für die verwendete Technik – Wischleistung stark. Schwäche ist vor allem die Erkennung kleiner Hindernisse, das ist in der Mittelklasse aber aktuell immer noch normal. Hier bietet der P50 Pro Ultra Vorteile, der kostet aber auch ein gutes Stück mehr. Wir würden daher das günstigere Modell vorziehen.