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So funktioniert die Umstellung eines automatisierten CI-P...
Christian Kuhn · 2026-06-16 · via heise online News

Der Vorteil von Linux-Distributionen gegenüber einem selbst konfigurierten Linux-System ist der modulare und leicht zu wartende Aufbau. Ähnlich einem Baukasten lassen sich verschiedene Werkzeuge nachinstallieren und miteinander kombinieren. Einen großen Anteil an einer unkomplizierten Systemwartung hat dabei das Paketmanagement. Deshalb ist es erstrebenswert, eigene Software in Form von Softwarepaketen auszuliefern, die sich in die Paket-Infrastruktur einer Distribution einfügen und mit den Werkzeugen dieser Distribution verwalten lassen.

Dieser Beitrag stellt einen Delivery-Workflow für Pakete einer Linux-Distribution vor, der mithilfe von Shell-Skripten implementiert wurde. Dieser Workflow lässt sich in eine Jenkins-Pipeline einbetten, ist für den Regressionstest und zur Paketerzeugung gedacht und lässt sich dann nach einem Commit automatisch anstoßen und ausführen. Die Skripte nutzten eine ältere Linux-Distribution. Mithilfe agentischer KI wurde auf eine neuere Distribution umgestellt und es wurden Fehler bereinigt. Zum Einsatz kamen Open-Source-Werkzeuge der Distribution.

Um Pakete in einer zufriedenstellenden Qualität ausliefern zu können, ist ein Workflow notwendig, der neben dem Paketbau den Modul-, den Integrations- und – soweit möglich – auch den Systemtest enthält. Die Tests sind in einzelne Stages aufgeteilt, jeder Stage ist dabei ein eigener Bereich gewidmet. Darunter soll überprüft werden, ob sich benötigte Pakete in der Testumgebung installieren lassen, ob die Gerätetreiber gebaut werden können – hier ergeben sich Anknüpfungspunkte für automatisierbare Tests mit angeschlossener Hardwareperipherie –, und schließlich, ob der Quellcode übersetzt werden kann und den Regressionstest im ebenfalls generierten Testprozessor besteht.

Christian Kuhn hat an der TU Ilmenau Automatisierungstechnik / Systemanalyse studiert und arbeitet freiberuflich als Entwickler und Tester. Seine Spezialisierungsrichtung ist die modellbasierte Entwicklung von Komponenten für Steuerungssysteme u.a. in der Automobilindustrie.

Sind alle Tests bestanden, werden anschließend die beim Build-Vorgang erzeugten Binärdateien gepackt und Installationspakete ausgeliefert. Im Anschluss wird noch überprüft, ob sich die Pakete in der temporär erzeugten Testumgebung selbst wieder installieren lassen und die Dienste gestartet werden können, weitere Tests können sich anschließen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "So funktioniert die Umstellung eines automatisierten CI-Prozesses mit KI". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.