



















Die beste Kamera ist die, die man dabeihat – im Zweifel also das Smartphone. Das hat heutzutage meistens auch genügend Rechenleistung für anspruchsvolle Schnittprojekte. Im Test treten sechs Videoschnitt-Apps gegeneinander an: CapCut, InShot, KineMaster, Cyberlink PowerDirector, Adobe Premiere Mobile und VN Video Editor. Sie sind jeweils für iOS und Android verfügbar und exportieren Videos in UHD-Auflösung. Mit Einschränkungen lassen sich alle Apps kostenlos nutzen. Apps wie DJI Mimo, Insta360 und GoPro Quik, die an bestimmte Hardware, beispielsweise Actionkameras, gebunden sind, bleiben außen vor. Getestet haben wir auf einem iPhone 17.
Mit allen getesteten Apps lassen sich Video-Clips, Fotos und Audio-Aufnahmen auf dem Smartphone zu veröffentlichungsreifen Videos verarbeiten. Den Unterschied macht das Bedienkonzept: Manche Apps wie Premiere Mobile punkten mit einer aufgeräumten Bedienoberfläche, andere wirken regelrecht überfrachtet. Die Hersteller selbst bewerben vor allem KI-Funktionen: Sie erstellen Untertitel aus der Audiospur, versprechen, automatisch die besten Szenen zusammenzuschneiden, und generieren Musik, Videos, Bilder, KI-Avatare und Animationen.
Die Unterschiede zeigen sich nicht nur im Funktionsumfang, sondern auch darin, welche Funktionen kostenpflichtig sind und welche nicht. Vor allem für KI-Funktionen und den Export in 4 K ohne Wasserzeichen muss man in der Regel ein Abo abschließen. Die kostenpflichtigen Abos sind aber allesamt monatlich kündbar und kosten monatlich nicht mehr als 12 Euro, Testzeiträume oder Sonderangebote nicht einbezogen. Wer die Funktionen der Premiumversionen testen möchte, kann also ein Monatsabo abschließen, ohne sich für längere Zeit zu binden.
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