


























In Zeiten extremer Hitzewellen gleicht das Bett eher einer Heimsauna als einem Ort der Erholung. Das ewige Wälzen, die klebrige Haut, mit der passenden Kühlung könnte all das dann der Vergangenheit angehören. Selbst eine mobile Klimaanlage bringt nicht immer genug Abkühlung ins Schlafzimmer – oder rödelt einfach zu laut, um ungestört einschlafen zu können. Dabei müsste eigentlich nicht der ganze Raum heruntergekühlt werden. Nachts zählt vor allem das Klima unter der Decke. Genau hier setzen Bettkühlsysteme an. Sie bringen die Kälte gezielt dorthin, wo sie gebraucht wird – ins Bett.
Viele Modelle funktionieren ähnlich wie eine Wasserkühlung im PC: Eine externe Einheit kühlt Wasser elektrisch herunter und pumpt es durch einen Matratzentopper. Die darin eingearbeiteten Schläuche verlaufen mäandernd durch die Auflage und verteilen das temperierte Wasser über nahezu die gesamte Liegefläche. Wir haben das nach diesem Prinzip arbeitende Modell HydroSnooze getestet, das ab 809 Euro erhältlich ist. Im Test prüfen wir, wie stark es in tropischen Nächten tatsächlich effektiv kühlt, wie viel Strom es verbraucht und wie laut Pumpe und Kühleinheit im Betrieb sind. Außerdem interessiert uns, ob man bei diesem Geräuschpegel noch problemlos einschlafen kann.
Zusätzlich stellen wir sowohl günstigere als auch teurere Alternativen vor. Dazu gehören Systeme mit teils überraschend hohen Abo-Kosten sowie Konzepte, die ganz anders funktionieren. Der BedJet beispielsweise setzt nicht auf Wasser, sondern bläst Raumluft direkt unter die Bettdecke. Er funktioniert also eher wie ein Gebläse als wie eine Klimaanlage, hat aber das gleiche Ziel: Hitzestau im Bett zu vermeiden.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Die Klimaanlage fürs Bett im Test: Kühler schlafen in heißen Nächten". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
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